Am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Kitzingen die Meldung eines brennenden Lastwagens vor dem Rewe-Markt in der Dimbacher Straße in Volkach.

Während ein 49-jähriger Berufskraftfahrer seinen Lkw entlud, bemerkte er beim Betätigen des Druckschalters der Hebebühne an der Ladefläche eine Rauchentwicklung am Hauptschalter. Der Mann versuchte laut Polizei, den Brand noch mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bekommen, was ihm jedoch nicht gelang.

Übergreifen der Flammen auf den Supermarkt wurde verhindert

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle ging die Volkacher Feuerwehr sofort unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und baute eine Riegelstellung zum Gebäude auf, um ein Übergreifen der Flammen auf den Einkaufsmarkt zu verhindern. Nachdem kurze Zeit später die Feuerwehr aus Astheim  zur Unterstützung eingetroffen war, wurde diese ebenfalls sofort zur Brandbekämpfung unter Atemschutz eingesetzt.

Da das Feuer bereits in die Ladefläche des Lkws vorgedrungen war, wurde diese mittels Trennschleifer und Säbelsäge über eine Steckleiter geöffnet, um ein effektiveres Ablöschen zu ermöglichen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse an der Laderampe und der Nähe zum Einkaufsmarkt wurde der rund 16 Tonnen schwere Lkw nach dem Löschen der Flammen  mithilfe der Seilwinde des Unimogs der Volkacher Feuerwehr von der Laderampe sowie dem Gebäude weggezogen.

Ursache des Brands war wohl ein technischer Defekt

Die daraufhin verbesserten Platzverhältnisse um den LKW herum ermöglichten ein Fluten der Ladefläche mit Wasser, um ein Wiederaufflammen des erhitzen Materials zu verhindern.  Das Führerhaus sowie das Kühlaggregat wurden ebenfalls herabgekühlt, da diese auch noch stark erhitzt waren. Der Einsatz war laut Pressebericht der Feuerwehr Volkach gegen 1.30 Uhr beendet.

Am Lkw und dessen Ladung entstand ein Gesamtschaden von circa 60 000 Euro. Für die Brandursache dürfte ein technischer Defekt an der Schalteinrichtung der Hebebühne des Lkw verantwortlich sein.