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Wiesenbronn

Viel Schlamm in Teich und Vorklärbecken

Die Regulierung von Kanaldeckeln in der Hauptstraße war schon in bisherigen Ratssitzungen zur Sprache gebracht worden.
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Die Regulierung von Kanaldeckeln in der Hauptstraße war schon in bisherigen Ratssitzungen zur Sprache gebracht worden. In der vorausgegangenen Sitzung stimmte der Rat geschlossen dafür, die Arbeiten an den acht Kanaldeckelschächten an die Firma Vienna (Wallhausen) zum Preis von 5 469 Euro (brutto) plus eventueller vorher nicht erkennbarer Zusatzposten zu vergeben.Trotz intensiver Bemühungen habe nur eine Firma ein Angebot vorgelegt.

us dem Rat kam dazu die Anfrage, warum nicht auch andere Kanaldeckel, wie zum Beispiel in der Körnerstraße, reguliert werden. Bürgermeisterin Doris Paul hätte sich in diesem Fall eine vorherige Information gewünscht, wie sie entgegnete. Gefragt wurde auch nach einer finanziellen staatlichen Beteiligung für diese Sanierungen in der Staatsstraße. Dazu kam die Aussage der Bürgermeisterin, dass die Kanalschächte zur Entwässerungsanlage der Gemeinde gehören, die Bürgermeisterin wird sich aber nach einem Zuschuss erkundigen.

Die Bankette der Flurwege in der Wiesenbronner Gemarkung müssen auf einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilabgefräst werden, damit das Wasser ordnungsgemäß ablaufen kann. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass die Mitarbeiter des Bauhofs die Wege abgefahren und die dringlichen Bereiche in einem Plan eingezeichnet haben. Das Abfräsen der Bankette müsse nicht auf einem Schlag erfolgen, sondern könne auf einen Zeitraum von drei bis vier Jahren aufgeteilt werden, machte sie auf diese Möglichkeit aufmerksam. Auch für diese Arbeiten habe die Gemeinde versucht, verschiedene Angebote einzuholen, aber nur zwei bekommen, gab die Bürgermeisterin bekannt. Den Auftrag zur Regulierung der Bankette erhielt die Firma Kraft aus Scheinfeld zum Preis von 7 711 Euro brutto.

Die Bürgermeisterin gab bekannt, dass der Teich drei und die beiden Vorklärbecken entschlammt wurden, wobei rund 1 300 Kubikmeter Nassschlamm entnommen wurden. Die große Menge rief im Rat doch etwas Verwunderung hervor, da Klärwärter Romuald Pfrang nur etwa 50 Kubik vermutet hatte. Er wies in einer E-Mail darauf hin, dass das Entschlammungsgerät bis zu 20 cm tiefe Spuren im Boden hinterlassen hat. Nach seinen Aussagen würde dieses Gerät normalerweise schwimmen, da aber der Teich zu sehr abgelassen worden sei, habe der Vorgang diese Spuren hinterlassen. Im Rat wurde darüber diskutiert, ob nicht die Anschaffung eines Bootes sinnvoller sei, eine Entscheidung wurde nicht gefällt. Gespannt ist man im Ortsparlament nun darauf, wie sich die Werte der Kläranlage entwickeln, da im ersten Teich auch ein Belüfter installiert wurde, der Sauerstoff zuführt. Die Kosten hierfür betragen 2 500 Euro für drei Monate.

Zum jüdischen Friedhof in Rödelsee kam von der Bürgermeisterin die Information, dass er umgestaltet werden soll. Zur Finanzierung gebe es den Vorschlag, dass sich die Gemeinden beteiligen sollen, deren jüdische Mitbürger auf diesem Friedhof beigesetzt wurden. Außerdem soll jede betroffene Gemeinde eine Hinweistafel ausarbeiten und im Ort Schilder mit dem Hinweis auf die Bewohner installieren, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhe fanden. Das Projekt "Netzwerk jüdischer Friedhof" wird durch LEADER mitfinanziert, der Kostenanteil bei sechs teilnehmenden Gemeinden liegt bei etwa 3 500 Euro und bei zehn Orten bei 2 100 Euro. Für die Tafel in Wiesenbronn würden noch etwa 2 800 Euro dazu kommen. Der Gemeinderat wird sich darüber Gedanken machen, war man sich einig.

Das neue Feuerwehrfahrzeug ist bereits am 2. Oktober eingetroffen. Eigentlich sollte es erst im Frühjahr kommen und beim Grillfest der Feuerwehr eingeweiht werden. Solange will man aber in Wiesenbronn nicht warten. Wann die Einweihung stattfinden soll, ist nun Sache der Wiesenbronner Wehr, lautete der Vorschlag des Ratsgremiums. Angekündigt wurde eine Sonder-Gemeinderatssitzung am Dienstag, 30. Oktober, um 19 Uhr. Dabei geht es um die Vorstellung und den Beschluss zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept, das dann an die Träger öffentlicher Belange weiter gegeben wird.