Einstimmig beschlossen hat der Gemeinderat Mainstockheim, dass der Vertrag zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen und der Nürnberger Wach & Schließgesellschaft, für die Verkehrsüberwachung bis mindestens 31. Dezember 2013 verlängert werden soll. Das Unternehmen hatte zugesichert, die Verkehrsüberwachung zu den bisher geltenden Konditionen weiterzuführen.

Weitere Themen in der Ratssitzung am Donnerstagabend waren:

• Nachdem sich die Gemeinde für den Lärmaktionsplan gegen den Bahnlärm bei der Regierung von Unterfranken angemeldet hatte, liegen jetzt erste Zahlen vor. Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs informierte die Ratsmitglieder, dass nicht nur die Zahl der Intercityzüge gestiegen sei, sondern sich vor allem die Anzahl der Güterzüge auf der Bahnstrecke Würzburg Nürnberg seit 2004 deutlich erhöht hat. Fuhren 2004 zwischen 6 und 22 Uhr täglich 40 Züge seien es heute 49. Zwischen 22 und 6 Uhr waren es damals 35 Züge, heute fahren 48.

• Genehmigt hat der Gemeinderat einen Antrag von Hans Poschet aus Albertshofen auf Nutzungsänderung für das Wohnhaus Mühlweg 43. Dort sollen fünf Ferienappartements samt Frühstücksraum eingerichtet und ein Carport angebaut werden. Eine Wohnung bleibt der Nutzung des Eigentümers vorbehalten. Ausreichend Stellplätze sind laut Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs vorhanden.

• Abgebaut wird die Telefonzelle in der Hauptstraße. Die Telekom hatte mitgeteilt, dass dort lediglich noch 20 Euro monatlich umgesetzt werden. Der Rat stimmte dem Angebot der Telekom zu, dass dort stattdessen ein sogenanntes Basistelefon aufgestellt wird. Basistelefon sind einfache Säulen ohne Überdachung.

• Noch nicht begonnen haben angekündigte Untersuchungen am Riedbach. Dort soll der Farbstoff Eosin ausgebracht werden. Da derzeit aber kein Wasser versickere, sondern alles direkt zum Main abfließe, mache dieser Markierungsversuch keinen Sinn, so Bürgermeister Fuchs. Die Untersuchungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt beginnen.

• Eine Mobilfunkmast als Basisfunkstation für das „e-mobil“-Netz möchte die Firma Telekom Netzproduktion in der Näher der Bahnstrecke aufstellen. Das Unternehmen will die Breitbandversorgung ausbauen und die Versorgung der ICE-Trasse verbessern. Der Gemeinderat beschloss dem Unternehmen vorzuschlagen, den bereits vorhandenen Funkmast des Konkurrenten O2 am Schneeberg zu nutzen und mit diesem einen Vertrag zu schließen.