Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Montagmittag zu einem Laster-Unfall auf der A 7 gerufen. Zwischen den beiden Anschlussstellen Marktbreit und Kitzingen, etwa auf Höhe von Sulzfeld, war ein Sattelzug nach rechts in das Bankett gekommen. Der Fahrer, der noch versucht hatte, den 40-Tonner gegenzusteuern, blieb mit seinem Fahrzeug an einer Leitplanke hängen und kippte anschließend um. Die Ladung des Lkw bestand aus einem 12,5 Tonnen schweren Metallbauteil.

Durch den Unfall blockierte der liegende Lastwagen beide Fahrspuren und verlor rund 1000 Liter Diesel, die sich auf der Fahrbahn verteilten und schließlich ins Erdreich versickerten. Der Unfallverursacher konnte sich durch das Dachfenster selbstständig aus dem Wrack befreien, wie die Polizei berichtet.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten, die sich seit 12 Uhr in einem engen Baustellenbereich zutragen, werden noch bis in den späten Abend hinein andauern. Zudem sind durch die Wucht des Sattelzug-Aufpralls weite Teile der Baustelle zerstört worden. Zur Unfallursache und zur Schadenssumme konnte die Polizei bisher noch keine Angaben machen.

Die Autobahnmeisterei und freiwilligen Feuerwehren der Umgebung sind mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle auszuleuchten und die Autobahn wieder auf Vordermann zu bringen.