Ende Februar wird Uli Hoeneß aus dem Gefängnis entlassen. 28,5 Millionen Euro Steuern hatte er hinterzogen. Dafür wurde der langjährige Präsident des FC Bayern München zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Doch er braucht nur die Hälfte der Zeit abzusitzen. Wegen „guter Führung“ und einer „günstigen Sozialprognose“ darf Hoeneß nach 21 Monaten wieder zurück in die Freiheit. Mehr als 43 Millionen Euro hat er als Schadens-Wiedergutmachung an den Staat zurückgezahlt. In seinem Entlassungsbeschluss sind auch seine Verdienste um den FC Bayern und sein langjähriges soziales Engagement vermerkt.

Was sagen die Bürger dazu, dass der ehemalige Bayern-Präsident nur die Hälfte seiner Haftstrafe absitzen muss? Ist das gerecht oder genießt Hoeneß einen Promi-Bonus? Wir haben uns auf dem Kitzinger Marktplatz umgehört.