Es sei ein „ziemlich sportliches Jahr“ gewesen, erklärte Frank Schmitt, der Vorsitzende des Turnvereins Mainstockheim, bei dessen Jahreshauptversammlung. So konnte der Verein in den vergangenen Tagen die Grenze von 700 Mitgliedern überspringen. Für die gibt es ein breites Angebot, das von der Kinder- und Jugendarbeit über Tischtennis und Tanz bis Volleyball und Badminton reicht. 17 Gruppen nutzen die Halle an 38 Stunden pro Woche, was auf das Jahr gerechnet über 1400 Stunden ergibt.

Auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen

Das gelingt natürlich nur mit Hilfe von vielen Ehrenamtlichen. Alleine 25 Übungsleiter sorgen dafür, dass der Betrieb rund läuft. Trotzdem: Unterstützung ist immer willkommen, so der Vorsitzende. Im Jahr 2017 wurde mit der „Platzaktion“ begonnen und dafür etwa in eine Freiluft Tischtennisplatte und die Weitsprunggrube investiert. 2018 wird der Ausbau der Außenanlagen fortgesetzt.

Auch gesellschaftlich lief es beim Verein, zumindest bei einigen Veranstaltungen durchaus gut. Etwa beim Kinderfasching, beim Rosenmontagsball oder der Tour de Müll, wo wieder viele Helfer die Flur in Mainstockheim säuberten. Wenig begeistert zeigte sich Schmitt vom Besuch beim Volkstanzabend oder auch der Teilnahme am Kirchweihumzug. Nicht nur der Vorsitzende kritisierte hier die geringe Teilnehmerzahl und forderte: Mitmachen, nicht nur bei den Übungsstunden. Um sein breites sportliches Angebot aufrecht erhalten zu können, investierte der Verein im vergangenen Jahr einiges, sodass Kassenwartin Christa Sterner ein kleine Minus in der Jahresbilanz präsentieren musste.

Jochen Müller wird zum Ehrenmitglied

Neben dem Blick auch das vergangenen Jahr wurden bei der Jahreshauptversammlung einige Vereinsmitglieder geehrt. Jochen Müller wurde zum Ehrenmitglied des Turnvereins ernannt. Damit würdigt dieser Müllers Arbeit im Vereinsausschuss von 1979 bis 2017. Außerdem verlieh Vereinsvorsitzender Schmitt die TV-Nadel in Silber an Lydia Kammerer, Kerstin Schumpa, Christiane Fechner-Hornig, die seit zehn Jahren Übungskeiterin ist, Achim Bräunel und Patrick Gerber.