Wie bereits berichtet, war der 46-jährige Würzburger mit seinem VW Golf gegen 23.30 Uhr auf der A7 auf der linken Fahrspur unterwegs in Richtung Norden. Zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit kam er aus bislang unbekannten Gründen nach links gegen die Mittelleitplanke. Anschließend geriet das Fahrzeug auf die rechte Spur und prallte gegen einen Lkw aus dem Raum Neu-Ulm. Dieser geriet daraufhin ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitplanke. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Lastzug aus dem Raum Parchim, der in Richtung Ulm unterwegs war, zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Führerhaus dieses Sattelzuges in Brand, die beiden Insassen konnten jedoch zuvor befreit werden. Trotz aller Bemühungen der eingesetzten Rettungskräfte verstarb der 35-jährige Beifahrer des Lkws aus Parchim aber noch an der Unfallstelle. Die beiden Lkw-Fahrer und der VW-Fahrer erlitten schwere Verletzungen und kamen in umliegende Krankenhäuser.
Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Pkw-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Bei ihm wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht der Beamten, der Autofahrer saß mit 0,77 Promille am Steuer. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Inwieweit die Alkoholisierung für den Unfall ursächlich war, steht noch nicht fest. Hierzu laufen die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.