Anwohner der Lindenallee in Euerfeld hatten bei der Stadt einen Antrag auf eine Tempo-30-Zone gestellt. „Die Bürger haben bisher keine Antwort bekommen“, sagte Stadtratsmitglied Michael Schuba in der Sitzung am Montagabend. Er sei von Euerfeldern auf das Thema angesprochen worden. Bürgermeisterin Konrad antwortete, dass alle betroffenen Bürger angeschrieben wurden. „Wir warten auf die Antworten.“

Außerdem ging es im Stadtrat um diese Themen.

• Im Baugebiet An der Bibergauer Straße in Euerfeld wird bereits ab April weitergebaut. Den Auftrag für die Erschließungsarbeiten vergab Stadtrat an die Firma August Ullrich zum Preis von 475 000 Euro. Das Unternehmen aus Elfershausen war bei den Ausschreibungen das günstigste.

• Der Caritasverband Kitzingen erhält für die Sozialstation St. Hedwig keinen städtischen Zuschuss mehr. Bisher bekam die Sozialstation eine Zuwendung von einem Euro je Einwohner. Begründet wurde der Beschluss, den Eva-Maria Deppisch als einziges Ratsmitglied nicht mittrug, mit der Gleichbehandlung aller sozialen Anbieter. Der Caritasverband dürfe keinen Sonderstatus einnehmen, so der allgemeine Tenor.

• Einen Zuschuss von 400 Euro für die Druckkosten erhält Erika Voltz für ihr Buch „Schernau – Häuser erzählen ihre Geschichte“. „Mühevolle Kleinstarbeit“, festgehalten auf 350 Seiten, attestierte Bürgermeisterin Konrad der Autorin. Das Gremium genehmigte einstimmig die Zahlung an die Schriftstellerin als freiwillige Leistung der Stadt.

• Der Stadtrat hat die Arbeiten für den Bau des Entlastungspumpwerks in der Kläranlage vergeben. Den Anlagenbau erledigt die Firma UFT aus Bad Mergentheim zum Preis von 152 500 Euro. Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten ging an die Firma Müller aus Gerolzhofen für 26 500 Euro.

• Geändert wurde die Richtlinie zur Ehrung von Personen, die in ein kommunales Ehrenamt gewählt wurden und dieses viele Jahre ausübten. Erweitert wurde das bestehende Regelwerk um ehrenamtlich tätige Personen, die wie die Mitglieder des Stadtrats durch eine Wahl in ein kommunales Ehrenamt gelangten. Dies betrifft beispielsweise Ortssprecher, Feldgeschworenen und Feuerwehrkommandanten.