Gemeinsam mit den Stadträten Gertrud Schwab, Nina Grötsch, Hildtrud Stocker, Christa Büttner, Astrid Glos, Klaus Sanzenbacher, Manfred Freitag und Walter Vierrether verteilte der Umweltreferent im Kitzinger Stadtrat, Uwe Hartmann, am Freitag Kitzinger Blumensamenmischung und Taschenaschenbecher in der Kitzinger Fußgängerzone.

Thema des diesjährigen Aktionsnachmittag waren die achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen, welche überall in Kitzingen nicht nur das Stadtbild verschlechtern, sondern auch äußerst schädlich für die Umwelt sind, schreibt Uwe Hartmann in einer Pressemitteilung.

Laut Hartmann hat eine Zigarettenkippe bis zu 7000 Schadstoffe und macht diese so zu Sondermüll. Eine Zigarettenkippe braucht zum Verrotten etwa zwölf bis 14 Jahre, und ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel kann mit den Giftstoffen bis zu 60 Liter Trinkwasser verunreinigen. Außerdem, so erklärt der Referent für Umwelt und Ökologie in der Pressemittelung weiter, verbraucht man pro gerauchter Zigarette 14 Gramm CO2, immerhin sind dies weltweit 84 Millionen Tonnen CO2 jährlich.

Die kostenlos verteilten Taschenaschenbecher sollen die Raucher dazu anregen, die gerauchten Kippen im Taschenascher zu sammeln und daheim in der Restmülltonne zu entsorgen. Keine gute Idee sei es, die Zigarettenstumpen, um diese nicht auf die Straße zu werfen, in Kanalschächten zu entsorgen, so Uwe Hartmann .

Die ebenfalls kostenlosen Blumensamen sollen dazu beitragen, kleine Oasen für die Insekten in Gärten oder auf Balkonen zu erzeugen. Die Samenmischung kann noch bis Juli ausgebracht werden.