Für Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel hat sich die Neujahrssitzung des Gemeinderats zu einem guten Begegnungs- und Gesprächsforum entwickelt, um sich in lockerer Runde über die Ziele für das neue Jahr auszutauschen. Gerade in einer Kommune sei es entscheidend, im Dialog zu bleiben und bei wichtigen Projekten zusammenzuarbeiten.

Schenkel skizzierte Sulzfeld als eine Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten, lernen und investieren lasse. Die Gemeinde sei zwar finanziell nicht auf Rosen gebettet, aber 2016 in der Lage gewesen, große Projekte umzusetzen oder zu initiieren, die die Lebensqualität für die Menschen verbessern. Dazu listete der Bürgermeister die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, die Sanierung des Lehrerwohnhauses, die Erweiterung des Kindergartens, den Abschluss der Mainlände-Neugestaltung mit dem Busparkplatz und die Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes auf. „Wir haben die Weichen richtig gestellt und auf diesem Weg werden wir 2017 weiter voranschreiten“, betonte Gerhard Schenkel. Er ging auf die hervorragende Arbeit ein, die Städteplanerin Sidonie Bilger-Wölpert über Jahrzehnte in Sulzfeld geleistet habe. Sie habe die Sanierungsbemühungen maßgeblich geprägt und die erfolgreiche Ortsentwicklung mit konzipiert.

Gemeinde investiert

Ein Schwerpunkt der kommunalen Bemühungen liege nach wie vor auf Kinderbetreuung und Bildung, deshalb investiere die Gemeinde kontinuierlich in Kindergarten, Schule und Jugendeinrichtungen. Denn wenn jungen Menschen und jungen Familien Perspektiven geboten würden, dann habe ein Dorf Zukunft.

Zur Stärke einer Kommune trage auch in großem Maße bei, dass die Bürger Verantwortung für ihren Ort übernehmen und sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl engagieren. Deshalb dankte Gerhard Schenkel den geladenen Vertretern von Kirchen, Vereinen und Verbänden stellvertretend für alle, die sich in und für die Gemeinde einsetzen.

Vieles, was Sulzfeld lebens- und liebenswert macht, gehe auf das Handeln oder die Initiativen von Ehrenamtlichen zurück. Deshalb ermutigte der Bürgermeister alle, sich weiterhin zu engagieren. „Wenn wir zusammenstehen und gemeinsam wirken, dann können wir – das hat sich gerade in zurückliegenden Jahren erwiesen – große Herausforderungen meistern“, wandte sich das Ortsoberhaupt an die Anwesenden.

Vor dem gemeinsamen Essen würdigte Vizebürgermeister Ulrich Luckert den Bürgermeister für seinen großen Einsatz für die Gemeinde und hob die Ruhe und Gelassenheit hervor, die Gerhard Schenkel auch nach intensiveren Diskussionen walten lasse.