Die Streetbunnies sind in ihren flauschigen, meist rosafarbenen Häschenkostümen gut erkennbar auf Motorrädern regelmäßig bundesweit auf den Straßen anzutreffen. Ihnen geht es nicht alleine um das Motorradfahren, sie kümmern sich mit Spendenaktionen um zahlreiche soziale Projekte.

Die jüngste Fahrt führte in den Hof der Kauzenbräu in Ochsenfurt, wo Vorsitzender Andreas Groß-Hardt, Regional-Chief Michael Heß sowie die Guards Siegfried und Tanja Dieterich die in den beiden Vorjahren gesammelte Spende an die Regionalgruppe Unterfranken des Vereins Mukoviszidose  überreichten.

Massiver Einbruch an Spendengeldern

Vorsitzende Rosalie Keller freute sich über einen Scheck von 8000 Euro. Damit will der Verein Forschungsprojekte über diese Krankheit unterstützen. Durch die Corona-Pandemie hatte der Verein einen Einbruch des Spendenaufkommens bundesweit von 60 Prozent zu verkraften. In Unterfranken gibt es derzeit rund 100 Patienten, die vom auf Spenden angewiesenen Verein mit der Anschaffung dringend benötigter Geräte unterstützt werden.

Es waren rund 70 Motorräder, die sich in Aub getroffen hatten und sich im Konvoi auf den Weg nach Ochsenfurt machten. Sie reisten aus Unterfranken, aber auch aus Nürnberg, Hessen, Schwaben und sogar Niedersachsen zum Übergabetermin an. Die Brauerei unterstützte die Aktion mit Getränken und Verpflegung. Das gespendete Geld kam durch zahlreiche Veranstaltungen zusammen, bei denen sich die Bunnies einbrachten, gegen Spenden bewirteten oder Geld- und Sachspenden auch von Privatleuten sammelten. Die Streetbunnies kündigten an, den Verein Mukoviszidose auch weiterhin zu unterstützen.