Vergangenes Jahr war es der 3. Februar, als der erste Storch wieder in Geiselwind eintraf. Dieses Jahr war es sogar noch mal einen Tag früher: Zum ersten Mal gesehen wurde der Storch am Dienstag, 2. Februar, gegen Nachmittag. Tags darauf konnte der Geiselwinder Klärwärter beobachten, wie der Storch auf Futtersuche an der Weingartsmühle war.

Dann folgten massive Schneefälle und klirrende Kälte mit bis zu minus 18 Grad in der Nacht - und der Storch war kurzzeitig wieder verschwunden. Am Dienstag, 16. Februar, als sich die Temperaturen langsam in den Plusbereich bewegten, wurde der Storch dann wieder auf dem Kirchendach gesichtet, wie er das Nest in Beschlag nahm.

Danach unternahm Bürgermeister Ernst Nickel mehrere Versuche, die Kirchturmtreppe zu besteigen, um Bilder von dem Rückkehrer zu machen. Am Samstag klappte es dann endlich mit den Aufnahmen. Nun hofft man in Geiselwind, dass in den nächsten Tagen oder Wochen auch der Partner oder die Partnerin eintrifft, um wieder erfolgreich brüten zu können. Vergangenes Jahr waren es übrigens Vierlinge, die zu stolzen Weißstörchen gediehen.