Mit mehr als 40 erschienenen Mitgliedern dürfte es eine der am besten besuchten Hauptversammlungen des Sportclubs Marktbreit (SCM) der vergangenen Jahre gewesen sein. Aber nicht nur darüber freute sich der wiedergewählte Vorsitzende Joachim Hupp, denn auch die Mitgliederzahl ist gestiegen.

In seinem Rückblick berichtete Hupp, dass die Sanierung der Flutlichtanlage fertiggestellt sei. In einem guten und offenen Gespräch mit den Platzwarten habe man einen guten Weg gefunden, um die Sportanlage weiter bewirtschaften zu können. Die bisherigen Platzwarte Frank Amberger und Dieter Engel stehen laut Hupp als Berater und Ansprechpartner weiter zur Verfügung. Die Arbeiten würden auf mehrere Schultern verteilt. Dazu werde sich Jonas Zink um die Überwachung des Mähroboters kümmern, Marius Ambrosch übernehme die Verantwortung für die Bewässerungsanlage, und einige aktive Spieler will man in die Bedienung des alten Rasenmähers einweisen.

Werner Stör, Rainer Schüssler und Hugo Friedrich kümmerten sich auch weiterhin um die Bewirtschaftung der Außenanlage und das Abstreuen sowie Düngen der Plätze. Diese Lösung solle auch den Gemeinschaftssinn zwischen Jung und Alt positiv beeinflussen.

Das Projekt Mähroboter ist nach Angaben Hupps ins Leben gerufen worden, nachdem der Verein für die "in die Jahre gekommenen Platzwarte" keine Nachfolge gefunden hatte. Der Mähroboter solle daher als Alternativlösung die Lücke für das Mähen der drei Sportplätze schließen helfen. Die komplette Anschaffung mit Installation des Mähroboters hat den SCM etwa 19.000 Euro gekostet.

Zum Thema Corona-Pandemie berichtete Hupp, dass keine Kündigungen von Sponsoren eingegangen seien. Dem Verein gehe es finanziell sehr gut; er habe sogar neue Sponsoren gewonnen.

Als wichtiges Ereignis für dieses Jahr nannte der Vorsitzende das 111-jährige Bestehen des SCM, das vom 24. bis 26. Juni gefeiert werden soll. Die Vorbereitungen liefen, und das Augenmerk liege darauf, alle Mitglieder, Meistermannschaften, Jung und Alt wieder zusammenbringen und den Fokus auf die Geselligkeit zu legen.

Joachim Hupp und sein Stellvertreter Karl-Heinz Kikiernicki zeichneten Marius Ambrosch als "Spieler des Jahres 2020" aus. Da die letzte Wahl Ende 2020 stattfand, trage Ambrosch daher auch für das Jahr 2021 diese Auszeichnung.

Uwe Hirsch stellte die Mitgliederentwicklung vor. Von 354 sei die Zahl auf 394 gestiegen. Bei den Kindern bis 14 Jahren sei sie auf 103 gewachsen. "Ziel ist, dass wir da nicht mehr unter die 100 kommen", sagte Hirsch. Und: "Der SCM ist ein Verein mit Zuwachs." Der Dank gelte allen, die im Kinder- und Jugendbereich tätig sind. In die erfreuliche Mitgliederentwicklung passt auch das große finanzielle Zahlenwerk, das Kassier Andreas Krutina präsentierte.

Für die Jugendabteilung vermeldete Jens Pasch, dass alle Teams in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen. Dies wertete er als erfolgreiche Jugend- und Trainingsarbeit. Allerdings habe die Omikron-Welle alle Teams getroffen und ausgedünnt. Sportleiter Hilmar Quentzler freute sich, dass die Trainer verlängert haben. Mit Blick auf die vielen jungen Spieler, die zur Jahresversammlung gekommen waren, sagte er: "Da macht es richtig Spaß." Auf ein "Jahr zum Vergessen" blickte Hans Kobold für die Altherren-Abteilung. 2019 habe das letzte Spiel stattgefunden.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Joachim Hupp, Stellvertreter Karl-Heinz Kikiernicki und Marius Ambrosch (neu für Frank Amberger), erster und zweiter Kassier Andreas Krutina und Uwe Hirsch, Schriftführer Ilhan Diler, Sportleiter Hilmar Quentzler. Beisitzer Werner Stör, Sebastian Wirsching, Benjamin Stör, Jonas Zink, Maximilian Zink (neu für Heinz Uwe Mattigkeit) und Nico Quentzler (neu für Marius Ambrosch). Kassenprüfer Fabian Stör und Karin Bradenstein (neu für Gerhard Wich). Den Posten des Platzkassiers wird Carsten Schüssler nicht weiter übernehmen. Interimsmäßig übernimmt Ilhan Diler.