Nach der Goldmedaille 2013 auf nationaler Ebene setzt Stadtgärtner Johannes Lindner alles daran auch im Wettbewerb Entente Florale in Europa zu punkten. „Der Wettbewerb hat viel mit Bürgerarbeit zu tun“, berichtete Lindner in der Bürgerversammlung in Hohenfeld und sagte, dass die Stadtgärtnerei viele Projekte anschieben und dabei vor allem auf Nachhaltigkeit setzen wolle. Dazu sollen Straßenzüge begrünt und Orte aufgehübscht werden, auch mit essbaren Beeten.

Nach dem Eintreffen der Bewertungskommission am 18. Juli stehe für den Folgetag eine sechsstündige Begehung an. Lindner rief dazu auf, peinlich auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Die Kommission werde die städteplanerische Entwicklung ebenso unter die Lupe nehmen wie das bürgerliche Engagement. Derzeit seien bereits 45 Projekte umgesetzt und Kindergärten und Schulen einbezogen.

Nachhaltige Projekte müssten über den 19. Juli hinaus wirken, betonte Lindner. Zunächst kündigte er eine weitere Ortsbegehung an, um weitere Möglichkeiten aufzuzeigen und zu erörtern. Die Stadt richtet sich schon darauf ein, Ende September nach Budapest zur Preisverleihung zu fahren. „Der Preis geht nach Kitzingen“, verriet der Stadtgärtner im Brustton der Überzeugung.

„Unser Stadtgärtner ist mit Herzblut dabei“, sagte Oberbürgermeister Siegfried Müller und rief die Bürger zur Mitarbeit auf, denn die Stadtgärtnerei könne nicht alles alleine stemmen.

Ulrich Scheer erinnerte die Stadt an ein seiner Wohnung gegenüber gelegenes unbebautes Eckgrundstück, dessen unordentliches Erscheinungsbild mit Schrott und Plastikabfall Wünsche offen lasse. Es wird bei der Begehung angesehen, zumal sich die Juroren, so Oberbürgermeister Müller, schon am Anreisetag in der Stadt und ihren Ortsteilen umsehen werden.