Was tun mit dem früheren katholischen Pfarrhaus im Iphöfer Stadtteil Dornheim? Vor dieser Frage stehen die Beteiligten seit 1987, denn so lange steht es schon leer.

Im Krieg ausgebrannt, wurde es neu aufgebaut und von der Kirchengemeinde genutzt. Heute dient es bloß noch als profane Lagerstätte. „Das Haus ist in die Jahre gekommen und braucht eine umfassende Sanierung“, erklärte Bürgermeister Josef Mend im Iphöfer Stadtrat.

Nun soll das Haus hergerichtet werden

Umso mehr freue es ihn nun, dass sich die katholische Kirchengemeinde der Sache angenommen habe und das Haus herrichten wolle. Die Stadt will sich – unabhängig von der Frage der Baulast – an den Kosten von etwa 250 000 Euro beteiligen und klären, ob sie dafür Fördergelder erhält. Laut Stadtteilreferent Ulrich Ruck soll das Erdgeschoss weiter als Lager dienen. Im Obergeschoss ist eine Wohnung geplant.