Die Stadt Mainbernheim ändert ihren Bebauungsplan "Am Steinberg" im Bereich Neue Bergstraße. Nach Vorstellung des Vorentwurfes durch Martina Wieland vom Planungsbüro Röschert billigte der Stadtrat den Entwurf nach eingehender Beratung. Nach Ausführungen von Bürgermeister Peter Kraus reicht der Bebauungsplan vom Goldgrubenweg über die Höhe bis zur Wohnbebauung oberhalb des Bauhofes. Darin eingebettet liegt der Bereich Neue Bergstraße oberhalb der Friedhofsmauer und umgeben von den Erschließungsstraßen.

Die Lärmimmission reicht bis zum Grenzwert, erklärte Wieland. Herbert Friederich ergänzte, dass die weiter entfernte Bahn lauter sei. Da das Baugebiet der Innenentwicklung dient kann die Änderung des Bebauungsplanes beschleunigt erfolgen.

Auf dem etwa 6500 Quadratmeter großen Areal sollen sieben Bauplätze zwischen 555 und 943 Quadratmetern entstehen, die durch eine fünf Meter breite Ringstraße erschlossen werden. Vorgesehen ist eine Bebauung als allgemeines Wohngebiet mit Vollgeschosshäusern und Keller-, Erd-, Ober- und Dachgeschoss in Hanglage. Als Dachformen sind Sattel-, Walm-, Zelt- und Pultdächer zulässig sowie Dachgauben und Zwerchhausgiebel. Der Stadtrat legte zudem Form und Ausführung von Stützmauern und Einfriedungen sowie die Art der Begrünung fest. Zur bestehenden Bergstraße hin erfolgt die Abgrenzung mit einem drei Meter breiten Grünstreifen.

Folgende weitere Themen wurden behandelt: Der Errichtung eines Holzschuppens auf dem Anwesen Kirchenbergstraße 10 anstelle der vorgesehenen Massivbauweise wurde ebenso zugestimmt wie der Überschreitung der maximalen Grenzbebauung.

Für ein Wohnhauses im Goldgrubenweg 38 war das gemeindliche Einvernehmen bereits in Aussicht gestellt. Der Stadtrat genehmigte das Vorhaben einschließlich der mit der Verwaltung abgesprochenen Veränderungen.

Die Stadt gewährt Sportfördermittel für den TSV in Höhe von 2988 Euro (Vorjahr: 2800 Euro) und den Schützenverein mit 290 Euro (275 Euro) als freiwillige Leistung. Der Musikverein Willanzheim erhält wie 2019 einen Zuschuss von 115 Euro je Schüller aus Mainbernheim unter 18 Jahren. Die Anhebung auf 163 Euro im Vorjahr wurde ebenso wenig übernommen wie für das laufende Jahr mit 186 Euro.

Hoher Fördersatz

Die Stadt hat die Sanierung des Anwesens Herrnstraße 35/37, die Umgestaltung der Herrnstraße und von Plätzen, die Neugestaltung der Kellergasse und des nord-westlichen Weges sowie eine Untersuchung des Quartierskonzeptes bei der Regierung beantragt. Die erklärte nun, dass förderfähige Maßnahmen bis zu einer Million Euro mit 400 000 Euro aus Bundes- sowie 500 000 Euro aus Landesmittel gefördert werden können; das entspricht einem Fördersatz von 90 Prozent.

Zum Bau des Norma-Marktes ließ der Bürgermeister wissen, dass Mitte Oktober wegen der Linksabbiegespur der B8 ein gemeinsamer Besichtigungstermin aller Beteiligten geplant ist. Der Bau soll 2022 erfolgen.

Wegen der erforderlichen Regenrückhaltung von Oberflächenwasser aus den Einzugsgebieten Iphofen, Rödelsee und Fröhstockheim holt die Stadt ein Angebot des Ingenieurbüros Röschert angefordert, das anschließend im Stadtrat beraten wird.

Das Rote Kreuz  am 1. August den Standort für den Rettungswagen am alten Feuerwehrhaus bezogen, erreichbar täglich von 8 bis 20 Uhr.

An der Ruhebank am Fröhstockheimer Weg wird einem Vorschlag von Eugen Reifenscheid zufolge ein Abfallbehälter aufgestellt.