Die Stadt Iphofen richtet einen Familienstützpunkt ein. Gefragt wurden auch die Gemeinden der Kommunalen Allianz Südost 7/22, ob sie sich beteiligen möchten. In seiner Sitzung am Donnerstag gab es dazu nun ein klares Nein vom Mainbernheimer Stadtrat.

Stadträtin Birgit Hagenauer sieht an einer Beteiligung keinen Sinn. Als Grund nannte sie die Orientierung Richtung Kitzingen. Dem hielt ihr Kollege Eugen Reifenscheid entgegen, dass schon Verbindungen zu Iphofen da seien. Zudem sieht er einen Bedarf an einem Familienstützpunkt. Auch die Kosten seien verschmerzbar.

Auf die guten Angebote in Kitzingen wies Christian Zimmermann hin. Das bestätigte auch Melanie Jäger. Die Kommunale Allianz habe auch einen anderen Hintergrund, meinte sie. Sollte sich herausstellen, dass 18 Prozent der Leute, die die Beratung des Familienstützpunktes nutzten, Mainbernheimer seien, dann könne man das Ganze nochmals überdenken.

Schließlich sah Herbert Friederich die zwölf Stunden, die der Fachkraft wöchentlich für den Familienstützpunkt zur Verfügung stehen, eh als zu gering an mit Blick auf die vielen Gemeinden. Die würden vermutlich schon örtlich aufgebraucht, vermutete er.