Bayernliga Frauen

 

TSV Frickenhausen – FC Ingolstadt II 0:1  
SV Frensdorf – FC Stern München 1:1  
SV Saaldorf – TuS Bad Aibling 2:1  
SC WÜ Heuchelhof – FC Pegnitz 1:0  
TSV Schwaben Augsburg – FFC Hof 6:4  
SpVgg Greuther Fürth – SV Thenried 2:3  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 12 9 2 1 39 : 16 29  
2. (2.) SV Saaldorf 12 7 2 3 26 : 16 23  
3. (5.) FC Ingolstadt II 12 6 3 3 24 : 15 21  
4. (4.) SV Frensdorf 12 6 2 4 15 : 13 20  
5. (3.) FFC Hof 12 6 1 5 27 : 20 19  
6. (6.) SV Weinberg II 12 5 3 4 10 : 13 18  
7. (7.) FC Stern München 11 4 5 2 20 : 13 17  
8. (10.) SV Thenried 12 5 1 6 21 : 24 16  
9. (8.) TuS Bad Aibling 12 4 3 5 11 : 17 15  
10. (9.) SpVgg Greuther Fürth 12 4 2 6 24 : 21 14  
11. (11.) TSV Schwaben Augsburg 12 4 2 6 24 : 30 14  
12. (12.) TSV Frickenhausen 12 1 4 7 7 : 22 7  
13. (13.) FC Pegnitz 11 0 2 9 4 : 32 2  

 

TSV Frickenhausen – FC Ingolstadt II 0:1 (0:0). Die Frickenhäuser Frauen schießen einfach keine Tore. Wie schon in den Wochen zuvor waren sie am Sonntag zwar das Team mit der Mehrzahl an Möglichkeiten, getroffen hat aber erneut nur der Gegner. In diesem Fall die Reserve des FC Ingolstadt, die mit 1:0 die Punkte mit nach Oberbayern nahm.

Tief stehend hatten die Gastgeberinnen begonnen und zunächst dem Aufsteiger das Spiel überlassen. Doch der fand gegen die Kompaktheit der Heimelf nur selten ein Mittel – und wenn doch, war TSV-Torhüterin Julia Kohl zur Stelle. „Die Mädels haben die Abstände sehr gut gehalten und sehr gut dagegengehalten“, sagte Frickenhausens Spielertrainerin Sabine Müller. Nur offensiv haperte es wie so häufig. Bis auf Candida Schwarz' verunglückten Kopfball, den Ingolstadts Keeperin Sophie Augustin sicher aus der Luft pflückte, blieb die Heimelf harmlos.

Erst nach der Halbzeit trauten sich die Frickenhäuserinnen vom Anstoß weg mehr zu, prompt wurden sie mit dem Gegentreffer bestraft. Sie gaben nicht auf, wollten zumindest einen Punkt behalten. Tabea Rauschenberger und Anna Thormann gelangen immer wieder gute Flügelläufe – nur der letzte Pass fand nie einen Abnehmer. So war es Romina Kuffners Ballgewinn, der die einzig wirkliche Ausgleichschance einleitete. Doch Kuffners Heber über die schon geschlagene FC-Torfrau landete knapp neben dem Ziel.

Zu mehr reichte es nicht, was vornehmlich dem Verletzungspech des TSV geschuldet war. In einer „chaotischen Schlussphase“ ging erst Katharina Other verletzungsbedingt vom Feld. Für sie kam Sandra Abersfelder, die aber wirkungslos blieb. Kurz darauf ging es auch für Tabea Rauschenberger nicht mehr weiter. Weil keine Wechsel mehr möglich waren, spielte Frickenhausen zu zehnt weiter, wobei Candida Schwarz und Sabine Müller ebenfalls angeschlagen waren. „Wir haben es zwar noch einmal versucht, gelungen ist uns aber kaum mehr etwas“, resümierte die Spielertrainerin enttäuscht. Seit mittlerweile 362 Minuten sind die Frickenhäuserinnen in der Bayernliga nun schon ohne eigenen Treffer.

Frickenhausen: Kohl; Müller, Anja Schreck, Kinle, Other (71. Abersfelder), Thormann, Schwarz, Kißler, Lupper (61. Uhl), Rauschenberger.

Schiedsrichter: Markus Marschall (Sendelbach). Zuschauer: 30. Tor: 0:1 Alea Röger (48.).