Das zweite Jahr ist oft das schwerere für einen Aufsteiger. Während die Euphorie abgekühlt und die eigene Unbekümmertheit verflogen ist, kann der Neuling auch gegenüber der Konkurrenz nicht mehr mit dem Überraschungseffekt punkten – eine Erfahrung, die auch Volkachs Volleyballspieler in ihren ersten zwei Landesliga-Partien gemacht haben. Beide Begegnungen in der Fremde gingen unglücklich verloren. Einem 2:3 in Trennfurt folgte ein 0:3 in Faulbach.

Dabei wollte die Mannschaft eine Zittersaison wie zuletzt, als der Klassenverbleib erst am finalen Spieltag gesichert war, vermeiden. Zum ersten Heimauftritt der Saison erwarten die Volkacher an diesem Samstag gegen den TSV Neunkirchen und den TSV Lengfeld 200 Zuschauer – und ihren ersten Erfolg. Nach dem glücklichen Ende ihres ersten Landesliga-Jahres musste das Team einige personelle Rückschläge hinnehmen.

Mittelblocker Christian Krapf zog es zum Studium nach Freiberg. Er steht Volkach nach über zehn Jahren ebenso nicht mehr zur Verfügung wie Außenangreifer Peter Link, der sich dem VC Eltmann angeschlossen hat. Zudem kann Kim Schmidt nur noch zu den Heimspielen aushelfen, da auch er wegen des Studiums wegzog. Für ihn ist Jonas Thaler auf den Liberoposten gerückt.

Neu zum VfL gekommen ist Bruno Wedrich. Der 21-Jährige spielte zwei Jahre kein Volleyball mehr und steht als Mittelblocker und Außenangreifer bereit.

Der Kader

Zuspiel: Johannes Förster, Sebastian Schraml.

Außenangriff: Karsten Wagenhäuser, Hannes Barthelme, Kim Schmidt.

Mittelblock: Bruno Wedrich, Maximilian Fröhlich, Marcel Binzenhöfer.

Diagonalangriff: Hauke Wagenhäuser.

Libero: Jonas Thaler.