Nach Sohn Finn Hauk (M 14, LAZ Kreis Würzburg) ist auch Vater Lars Hauk (M 45, SV-DJK Schwarzenau) bei bayerischen Meisterschaften der Leichtathletinnen und Leichtathleten gestartet und hat den Meistertitel im Hochsprung gewonnen. Während Finn Hauk in Kitzingen mit 1,76 Meter Bayerischer Meister wurde , trat Lars Hauk dazu in München an.

Für den gemischten Altersklassen-Wettbewerb der M 30 bis M 55 hatten sich dort elf Starter angemeldet. Sowohl die Einstiegshöhe von 1,58 Meter als auch die folgenden 1,61 Meter, bei der nur noch vier Hochspringer im Feld verblieben waren, übersprang Hauk im ersten Versuch.

Bei 1,64 Meter benötigte er drei Versuche, womit er zunächst gegenüber den zwei verbliebenen Konkurrenten im Nachteil war. Die folgenden 1,67 Meter überwand Hauk aber wieder mit dem ersten Sprung. Während ein Mitstreiter nach drei erfolglosen Versuchen hier ausschied, sollte der andere bei 1,70 Meter folgen.

Zehn Zentimeter höher als bei der Weltmeisterschaft in Tampere

Hauk gewann den Wettkampf mit einer Höhe, die zehn Zentimeter über seiner Leistung bei den Weltmeisterschaften vor vier Wochen im finnischen Tampere lag und die er zuletzt vor zwei Jahren bei den Internationalen Österreichischen Meisterschaften gesprungen war. "Nach einer Verletzung im Frühjahr und dem danach zähen Trainingsbeginn, war das überraschend", teilte er mit.

Ein Grund für diese Leistungssteigerung sieht er auch in dem gemeinsamen Hochsprungtraining mit seinem Sohn Finn. "Wir pushen uns gegenseitig, insbesondere wenn wir kleine Wettkämpfe simulieren, bei denen ich seit diesem Jahr stets als Verlierer vom Platz gehe", berichtete Lars Hauk.

Für beide stehen jetzt noch die deutschen Meisterschaften an. Sie haben die Norm erfüllt und vorzeitig die Zusage für einen Start erhalten: Finn Hauk für den Neunkampf in Halle an der Saale und Lars Hauk für den Hochsprung in Erding.