U15 Bayernliga Nord

1. FC Nürnberg II – TSV Kareth-Lappersdorf 3:0  
SpVgg Ansbach – SpVgg Bayreuth 3:2  
DVV Coburg – SG Quelle Fürth 0:3  
SK Lauf – SSV Jahn Regensburg 0:5  
SSV Kitzingen – FSV Erlangen-Bruck 1:2  
Viktoria Aschaffenburg – FC Schweinfurt 05 4:1  

1. (1.) SSV Jahn Regensburg 15 11 2 2 38 : 13 35  
2. (3.) FSV Erlangen-Bruck 14 9 4 1 36 : 18 31  
3. (2.) FC Schweinfurt 05 15 10 0 5 38 : 19 30  
4. (4.) SG Quelle Fürth 15 8 3 4 26 : 14 27  
5. (5.) 1. FC Nürnberg II 14 8 2 4 29 : 25 26  
6. (6.) SpVgg Ansbach 15 7 2 6 35 : 24 23  
7. (8.) Viktoria Aschaffenburg 15 6 3 6 21 : 22 21  
8. (7.) TSV Kareth-Lappersdorf 14 5 3 6 18 : 23 18  
9. (9.) SpVgg Bayreuth 14 4 4 6 12 : 17 16  
10. (10.) DVV Coburg 15 2 4 9 14 : 28 10  
11. (11.) SK Lauf 15 1 3 11 12 : 51 6  
12. (12.) SSV Kitzingen 15 1 2 12 12 : 37 5  

SSV Kitzingen – FSV Erlangen-Bruck 1:2 (0:1). Alles, wirklich alles hatten sie in dieser zweiten Hälfte versucht. Sie rannten, sie kämpften, sie schossen aus allen Lagen. Die Kitzinger Junioren mochten sich nicht mit einer weiteren knappen Niederlage abfinden, von denen sie in dieser Spielzeit schon genug kassiert hatten. Aber so sehr sie auch auf den Ausgleich hinarbeiteten, immer wurden sie aufgehalten: mal vom Pfosten, mal von der Latte, mal vom Torwart der Erlanger. Sie konnten sich am Ende nichts vorwerfen.

In einer intensiv geführten Partie hatten sie dem Gast reichlich Widerstand entgegengebracht, sogar spielerisch fühlten sie sich zeitweilig ebenbürtig mit dem Tabellendritten. Ihre Abwehr hielt dem Druck des Gegners stand, geriet allenfalls bei Ecken und Freistößen mitunter in Gefahr. Einen Kopfball Christoph Bechtleffs kratzte Kitzingens Marcel Kühlinger von der Linie (20.). Sechs Minuten später war alle Abwehrkunst vergebens: Der Ball sprang nach einem Pressschlag zum Erlanger Alexander Wunsch, der aus nächster Nähe nur noch einschieben musste. Niklas Günther und Angelo Gnirck hatten auf SSV-Seite weniger Glück.

Doch die Gastgeber witterten ihre Chance. Motiviert und konzentriert kamen sie aus der Pause – und nach 38 Minuten wurden sie belohnt: Von Daniel Veeh fein freigespielt, zog An-gelo Gnirck sofort ab. Der Torwart parierte den Ball, aber einer seiner Mitspieler wusste sich danach nur noch mit einem Handspiel zu helfen. Den Elfmeter verwandelte Yanik Unger sicher zum 1:1. Aus einer Ecke machte der Gast schließlich doch noch eine runde Sache: Kitzingens Torwart Jan Widulle bekam den Ball nicht zu fassen, Dominik Tajak nutzte die Unsicherheit zum 1:2. Bei diesem Resultat hätte es nicht bleiben müssen, wären die Kitzinger Angriffe zumindest einmal von nachhaltigem Erfolg gekrönt gewesen.

Tore: 0:1 Alexander Wunsch (26.), 1:1 Yanik Unger (38., Handelfmeter), 1:2 Dominik Tajak (48.).