1. Bundesliga Süd Frauen

 

SV Tannheim – TV Eibach 03 1:3  
TV Eibach 03 – TSV Calw 3:2  
SV Tannheim – TSV Calw 0:3  
TV Segnitz – TSV Dennach 0:3  
TV Segnitz – TV Vaihingen/Enz 1:3  
TSV Dennach – TV Vaihingen/Enz 3:0  

 

 

1. (1.) TSV Dennach 6 6 0 0 18 : 0 12 : 0  
2. (2.) TSV Calw 4 3 0 1 11 : 3 6 : 2  
3. (3.) TV Vaihingen/Enz 4 3 0 1 9 : 5 6 : 2  
4. (4.) TV Eibach 03 4 3 0 1 9 : 6 6 : 2  
5. (5.) TV Obernhausen 2 1 0 1 3 : 4 2 : 2  
6. (6.) FSV Hirschfelde 4 1 0 3 4 : 10 2 : 6  
7. (6.) SV Tannheim 6 1 0 5 5 : 16 2 : 10  
8. (8.) TV Stammheim 2 0 0 2 1 : 6 0 : 4  
9. (8.) TV Segnitz 4 0 0 4 2 : 12 0 : 8  

 

TV Segnitz – TSV Dennach 0:3 (4:11; 7:11; 13:15) TV Segnitz – TV Vaihingen/Enz 1:3 (11:6; 3:11; 4:11; 7:11)

Die Faustballerinnen des TV Segnitz haben mit einer Nullnummer einen Fehlstart in die Feldsaison hingelegt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gingen sie auch bei der Heimpremiere am Sonntag leer aus. Der Spielplan meinte es nicht gut mit den Segnitzerinnen, denn unter den bislang vier Gegnern gehörten drei der Tabellen-Spitzengruppe an. Am deutlichsten zeigte der TSV Dennach am Sonntagmorgen ihnen die Grenzen auf. Der amtierende deutsche Hallenmeister erlaubte ihnen im ersten Satz gerade vier Punkte und holte sich auch den zweiten Satz 11:7.

Im dritten Durchgang schlug sich Segnitz besser und zwang Dennach in die Verlängerung, was sich aber später als Bumerang erweisen sollte. Denn der Gast zog sich mit 15:13 letztlich noch unbeschadet aus der Affäre. „Es kann doch nicht sein, dass ich Tatjana Müller schon an einem zweiten Spieltag herausnehmen muss, weil ihr die Luft ausgeht“, monierte der langjährige Trainer Uli Lauck, der dieses Mal an der Seitenlinie aushalf.

Eine knappe Stunde Pause vor der zweiten Partie des Tages gegen den TV Vaihingen/Enz reichte den Gastgeberinnen nicht zu genügend Regeneration. Seinen ehemaligen Spielerinnen und seiner Nachfolgerin Linda Müller schrieb Lauck ins Stammbuch, im Training mehr an der Kondition arbeiten zu müssen. Dass sich die Ballwechsel gegen Vaihingen viel zu lange hinzogen, kam den Gästen zugute, während die Segnitzerinnen sich mehr schlecht als recht auspowerten. „Vaihingen hat kraftschonend gespielt“, stellte Lauck fest, während Segnitz kaum ein Bein auf den Boden brachte.

Im ersten Satz hatte Uli Lauck seinen Damen noch zugerufen „das ist unser Spiel“, nachdem sein Team von 3:3 auf 7:3 davongezogen war. Den Satz holte sich Segnitz mit 11:6, aber damit war der Zauber auch verblasst. Lauck reagierte beim 1:4 im zweiten Satz, er wechselte die junge Katharina Dietz für die Angaben ein, gab Ursina Sagstetter eine Auszeit und tauschte Tatjana Müller mit deren Schwester Sophie Müller.

Doch all diese Wechsel halfen nicht. Mit 11:3 holte sich Vaihingen den Satz. Lauck brachte in Selina Hoffmann zusätzlich eine frische Spielerin, die auch bis zum Ende durchspielte. Doch die Vaihinger Schlagfrau Marie-Therese Rothmaier spielte weiterhin klug, streute immer wieder kurze und halblange Bälle ein und zielte ihre Angriffsbälle zunehmend auf Segnitz' Schlagfrau Luisa Kaemmer.

So hielt Rothmaier die Segnitzerinnen mit Sprints in defensiver Dauerbewegung und nahm Luisa Kaemmer etwas aus dem Spiel. Die Vaihingerinnen dominierten mit 11:4 auch den dritten Durchgang. Auch im vierten setzte sich die Konstellation fort: viel Aufwand bei wenig Ertrag für Segnitz und die besseren Antworten auf der Seite Vaihingens. Der 1:6-Rückstand sprach Bände, Vaihingen spielte sein Pensum locker runter zum 11:7 und dem 3:1-Sieg.

Dennach reiste mit weiterhin makelloser Bilanz von 12:0 Punkten ab, Vaihingen rangiert mit 6:2 Zählern auf dem dritten Rang. Davon sind die Segnitzerinnen meilenweit entfernt, Mit 0:8 Punkten tragen sie derzeit das Schlusslicht der Südstaffel. Am kommenden Pfingstwochenende sind sie spielfrei, dann empfangen sie den SV Tannheim und den TV Stammheim. Die Tabellen- und Punktestände der beiden Gegner zeigen: Segnitz muss in zwei Wochen möglichst zwei Siege gegen direkte Konkurrenten landen, um sich etwas aus dem Schlamassel zu befreien.