In fünf Wettbewerben startete Sara Lechner bei der deutschen Meisterschaft. Auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück erzielte sie in allen Disziplinen hohe Ergebnisse. Am erfolgreichsten war sie aber mit der Armbrust. Über 10 Meter verteidigte sie ihre Meistertitel aus den Jahren 2016 und 2017 in der Juniorenklasse. Mit dem Luftgewehr (10m) holte sie Silber.

390 Ringe – zwei mehr als 2017 und vier mehr als 2016 – standen nach vier Durchgängen (99, 100, 93, 98) mit der Armbrust für sie zu Buche. Damit verwies sie Anna-Lena Albert (Burglauer, 384) und Simone Gindl (Allach, 376) auf die Plätze. Ihr Ergebnis hätte im Frauen-Wettbewerb zur Bronzemedaille gereicht. Die dortige Siegerin Sylvia Aumann (Allach) gewann mit 392 Ringen vor Britta Weil (Göppingen, 391).

In der Disziplin Luftgewehr 10m wurde dieses Jahr die Zehntelring-Wertung eingeführt. In der Qualifikation erzielte Sara Lechner 413,3 Ringe, was zunächst Platz fünf bedeutete. Die acht besten Schützinnen bestritten anschließend das Finale, bei dem die Wertung neu begann. In einem hochklassigen Finale behauptete sich die 19-Jährige von Beginn an auf den vorderen Plätzen. Erleichterung kehrte bei den Betreuern ein, als ein Medaillenplatz feststand. Der Meistertitel ging an Maria Weitzenbeck (Regensburg, 247,5), gefolgt von Sara Lechner (245,9) und Lisa-Marie Haunerdinger (Pobenhausen, 225,3), was ein rein bayerisches Podest bedeutete.

In der Disziplin KK 3x20 schoss die Röttinger Abiturientin 573 Ringe, was ihr Platz elf einbrachte. Neunte wurde sie im Wettbewerb KK 50m mit 280 Ringen. Auf Rang sechs landete sie in der Disziplin KK-liegend (589). Eine plötzlich aufkommende Windböe lenkte ihren letzten Schuss in die „9“. Eine „10“ hätte Platz drei bedeutet.

Im geschlagenen Feld landeten Lechners Vereinskollegen. Wolfgang Ort (Großkaliber liegend, 300m) belegte mit 582 Ringen den 56. Platz. Alexander Jakubowski schoss sich im Wettbewerb mit der Standardpistole 25 m mit 517 Ringen auf Rang 35 in der Klasse Herren III.