Bayernliga Männer

TSV Unterhaching – HaSpo Bayreuth 30:23  
TuS Fürstenfeldbruck – TG Landshut 33:29  
TSV Rothenburg – TSV Lohr 27:27  
DJK Waldbüttelbrunn – TSV Simbach 39:29  
TSV Haunstetten – HSC 2000 Coburg II 40:23  
HC Erlangen II – TSV Rödelsee 26:22  
TB 03 Roding – TSV Ottobeuren 31:14  

1. (1.) TSV Rödelsee 18 16   2 580 : 495 32 : 4  
2. (2.) TSV Lohr 18 13 3 2 498 : 433 29 : 7  
3. (3.) DJK Waldbüttelbrunn 18 11 2 5 538 : 496 24 : 12  
4. (4.) HC Erlangen II 18 11 2 5 496 : 458 24 : 12  
5. (5.) TuS Fürstenfeldbruck 18 11 1 6 561 : 506 23 : 13  
6. (6.) TSV Haunstetten 18 9 2 7 557 : 520 20 : 16  
7. (7.) TSV Rothenburg 18 9 1 8 470 : 466 19 : 17  
8. (8.) TG Landshut 18 9   9 492 : 523 18 : 18  
9. (9.) TB 03 Roding 18 8 1 9 517 : 505 17 : 19  
10. (10.) TSV Unterhaching 18 8   10 507 : 505 16 : 20  
11. (11.) HSC 2000 Coburg II 18 6   12 501 : 552 12 : 24  
12. (12.) TSV Ottobeuren 18 4   14 448 : 533 8 : 28  
13. (13.) TSV Simbach 18 3   15 452 : 537 6 : 30  
14. (14.) HaSpo Bayreuth 18 2   16 465 : 553 4 : 32  

HC Erlangen II – TSV Rödelsee 26:22 (15:9). Eigentlich hatten die Lohrer mit ihrem samstäglichen Unentschieden in Rothenburg dem TSV Rödelsee eine Vorlage gegeben. Die Schützlinge von Dusan Suchy versäumten es am Sonntag bei der Erlanger Reserve jedoch, ihre Tabellenführung auf fünf Punkte auszubauen. Stattdessen sind es neun Spiele vor Schluss nur noch drei Zähler Vorsprung, die Rödelsee von seinem schärfsten Verfolger trennt.

„Es war ein Big Point, den wir nicht genutzt haben“, stellte auch Trainer Suchy selbstkritisch fest. In der ersten Hälfte hielten die Gäste bis zum 9:7 die Partie gegen die engagiert und mit einer kompakten 6:0-Abwehr antretenden Hausherren offen. Dann jedoch bemängelte Suchy „zu viele unvorbereitete Rückraumwürfe und zu wenig Bewegung im Positionsangriff“, was der Hausherren-Abwehr die Arbeit erleichterte. Dass eine Rödelseer Überzahl mit zwei kassierten und keinem geworfenen Treffer endete, tat ein Übriges, um den Rückstand anwachsen zu lassen. „Da hat uns der Pausenpfiff gerettet“, wusste Suchy, der seine Schützlinge in der Halbzeitpause neu ausrichtete.

Seine Worte fanden allerdings nicht ausreichend Gehör. Immer dann, wenn die Rödelseer den dauernden Vier-Tore-Rückstand hätten verkürzen können, scheiterten sie entweder am starken Torwart Max Deussen oder am eigenen Unvermögen. „Das war schon frustrierend“, beschrieb der Trainer sein Innenleben, wenngleich er den kämpferischen Einsatz lobte, aber auch die letzte Konsequenz vermisste. Nach dem Lohrer Punktverlust hätten die Gäste befreit aufspielen können. „Vielleicht waren wir zu befreit“, mutmaßt Suchy, der weiß, „dass man in Erlangen verlieren kann“ und sein Augenmerk und das seiner Spieler bereits auf das nächste Spiel lenkt. Dann geht es zuhause gegen den TuS Fürstenfeldbruck, laut Suchy „den nächsten Brocken“.

Erlangen: Müller 7, Büttner 6/2, Himing 3, Böhm 3, Halota 3, Grünert 2, Haberstumpf 1, Blatt 1; Rödelsee: Michal Tonar 6/1, Jan Kästner 6/1, Julius Weinhart 4, Maximilian Häckner 3, Andre Deis 2, Gabor Csorba 1/1.