Bei ihrer vorläufigen Abschiedstournee aus der dritten Liga machen die Handballer des TSV Rödelsee an diesem Samstag (17.30 Uhr) Station in Dresden. Beim dortigen HC Elbflorenz droht den Akteuren von Trainer Radovan Suchy ein schwerer Gang. Denn die Dresdener, vor der Runde als Anwärter auf den Titel gehandelt, gehören als aktueller Tabellendritter zu den Spitzenteams. Das bekam in der vergangenen Woche der USV Halle deutlich zu spüren, der mit 29:46 in Dresden unterging.

„Das Dresdner Team spielte vorne Rakete und hinten in weiten Teilen Tapete, und zwar eine die zu viel Luft an die Wand lässt.“ So humorvoll fiel die Analyse des ungleichen Spiels auf der Internetseite des HC Elbflorenz aus. Und weiter heißt es: „Pflicht erfüllt mit einigen Offensivschmeckerchen! Schon in der kommenden Woche wartet mit dem TSV Rödelsee die nächste Pflichtaufgabe.“ Ob Dresden dann wieder etwas lax in der Abwehr auftreten wird?

Genau da lag in den letzten Wochen auch die Schwachstelle der Rödelseer. Das zeigen die 34 Gegentore, die es in den letzten fünf Partien im Durchschnitt gab. Beim TSV scheint also die Luft raus zu sein, wenngleich Trainer Radovan Suchy hofft, dass sich seine Schützlinge in den verbleibenden fünf Partien ordentlich präsentieren. Für ihn gilt es, die richtigen Worte zu finden, damit sich seine junge Mannschaft dort achtbar verkauft.