Die zuletzt in der B-Jugend-Bayernliga so erfolgreichen Handballerinnen des TV Marktsteft sind nach der jüngsten Vize-Meisterschaft ihrer Altersklasse entwachsen. Sie treten nächste Saison in der A-Jugend an, dann erneut in der obersten Spielklasse des Freistaats. Die Qualifikationsrunde in Ismaning haben die Marktstefterinnen gegen starke Konkurrenz auf Platz eins abgeschlossen: mit drei Siegen und einer Niederlage. Nur der minimal schlechtere direkte Vergleich mit Günzburg hatte sie vergangene Saison die Meisterschaft gekostet. Jetzt haben sie trotz eines kleinen und jungen Kaders das erste Ziel erreicht.

In der Qualifikation lief es für den Marktstefter Nachwuchs nach Startschwierigkeiten wie am Schnürchen. Gegen Gastgeber Ismaning wandelte die Mannschaft ein 3:5 in ein 14:12. Dank starker Teamleistung und einer zur rechten Zeit trefflichen Pia Weiß zogen die Marktstefterinnen bis zum 19:16-Endstand davon. Dass da noch „Luft nach oben“ sein würde, wie sie selbstkritisch feststellten, sah man in der nächsten Partie gegen Gundelfingen. Nach einem Blitzstart der Marktstefterinnen stand es 5:0 – zur Pause 9:3. Danach häuften sich ihre Fehler, aber sie brachten eine 16:12-Führung ins Ziel.

Auch die dritte Partie – gegen den schwäbischen SV Mering – war keine wirklich knifflige Aufgabe für Marktstefts Mädels. Sie setzten sich bis zur Halbzeit auf 10:7 ab – und gewannen schließlich 19:12. Amelie Müller gab einige starke Impulse und überzeugte im Tempogegenstoß als auch auf der Linksaußenposition. Zum Abschluss ging den Unterfränkinnen dann die Kraft aus. Zur Halbzeit führten sie ge-gen Herrsching noch 8:6, doch trotz der starken Leistung Maren Fahmers im Tor ging die Partie 12:15 verloren. Den Turniererfolg des TV Marktsteft gefährdete die letzte Niederlage nicht mehr.