Volleyball

3. Liga Ost Männer

 

TSV Eibelstadt – TSV Friedberg 2:3  
L.E. Volleys – VC Dresden 3:2  
MTV München – TSV Niederviehbach 2:3  
GSVE Delitzsch – ASV Dachau 3:0  

 

 

1. (1.) GSVE Delitzsch 14 13 1 41 : 8 38  
2. (2.) VC Dresden 15 10 5 40 : 23 32  
3. (3.) L.E. Volleys 14 11 3 36 : 21 29  
4. (4.) TSV Friedberg 15 9 6 31 : 26 26  
5. (6.) TSV Eibelstadt 13 7 6 30 : 27 23  
6. (5.) TSV Deggendorf 14 8 6 29 : 28 22  
7. (7.) ASV Dachau 14 7 7 26 : 30 18  
8. (8.) VC Zschopau 14 6 8 29 : 34 17  
9. (9.) TSV Niederviehbach 15 6 9 22 : 33 17  
10. (10.) MTV München 15 5 10 26 : 39 15  
11. (11.) SV-DJK Taufkirchen 12 2 10 16 : 33 10  
12. (12.) VSV Jena 15 1 14 18 : 42 8  

 

TSV Eibelstadt – TSV Friedberg 2:3 (25:21, 26:24, 20:25, 11:25, 12:15)

Es schien ein schneller Sieg zu werden für die „Black Mambas“ aus Eibelstadt. Satz eins und zwei ging an das Team von Spielertrainer Philipp Fäth, das Fehlen von Kapitän Sascha Krieblin und Libero Peter Hofmann schien gut kompensiert zu werden.

Doch die letzte Szene des zweiten Aktes hatte es in sich: Erst wurde ein Ball zum 25:24 für Eibelstadt gut gegeben, der im Aus war. Und als Gäste-Spieler Michael Hurler daraufhin protestierte und dafür Rot sah, hieß es dank Strafpunkt 26:24 – Satzende.

Wer dachte, damit sei die Moral des Gastes dahin, wurde eines Besseren belehrt. „Uns haben diese Fehlentscheidungen richtig motiviert. vielleicht hätten wir sonst glatt 0:3 verloren“, erzählte Spielertrainer Christian Hurler nach der Totalwende und dem 3:2-Sieg der Gäste. „Es war ein Vergnügen, in einer neuen Halle zu spielen. Allerdings haben mich anfangs die vielen Linien auf dem Spielfeld ein wenig irritiert.“

Ob es deshalb schnell 0:2 stand? Über diese Idee lacht Hurler, der nicht nur die Halle, sondern auch den Gegner cool fand. „Eibelstadt ist technisch gut. Und fair außerdem.“ Damit bezog sich der Gäste-Spielertrainer auf eine Szene im dritten Satz, als Eibelstadt der Punkt zum 15:15 gut gegeben wurde und Kapitän Fäth dem Schiedsrichter signalisierte, den Ball noch berührt zu haben – 14:16. In einer Phase, als die Partie auf Messers Schneide stand. Selbstverständlich sei das leider nicht, sagte Fäth dazu. „Es gibt auch andere, weniger faire Teams. Anders als wir oder Friedberg.“

Allzu sehr wollte sich Fäth über den verpassten Sieg aber nicht grämen. „Unser Ziel war, als Aufsteiger die Klasse zu halten. Das sieht sehr gut aus. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber der eine Punkt für die beiden gewonnen Sätze tut uns auch gut.“ Die Sache mit dem Gewinnen hat in den letzten Jahren ziemlich gut geklappt: Zweimal ist das Team aufgestiegen, seit Philipp Fäth das Amt von Andy Singer übernommen hat. „Der Verein lebt von den Studenten, ohne sie ginge es nicht. Aber deshalb gibt es bei uns ein ständiges Kommen und Gehen.“

Trainiert wird zweimal die Woche, von den weiteren Fahrten zu den Spielen abgesehen, sei der Aufwand in Liga drei nahezu gleich geblieben. „Zum Glück. Das gefällt mir gut“, erzählt Sebastian Pätzel lachend. „Und richtig schön ist, dass die Gegner und das Spielniveau besser sind.“

Bei der Frage nach Geld lacht Pätzel. „In unteren Fußball-Ligen wird bezahlt. Wir hingegen leisten uns unser Hobby.“ Dazu gehört, dass bei den Heimspielen Brötchen und Getränke verkauft werden. „Damit bessern wir die Mannschaftskasse auf“, so Philipp Fäth. Diesmal sind 140 Zuschauer da. Geboten wurde ihnen knapp zwei Stunden spannende, technisch anspruchsvolle Unterhaltung. „Im dritten Satz ist der Faden gerissen, wir haben zu viele eigene Fehler gemacht. Und Friedberg hat im Angriff gute Lösungen gefunden“, so Fäths Fazit. Nach dem 11:25 im vierten Satz kam Eibelstadt im Tiebreak zwar wieder öfters auf Augenhöhe, doch das 12:15 war verdient.

„Zu unseren Schwächen gehört, dass wir uns bisweilen zu sehr reizen lassen, den Punkt machen zu wollen und dann Fehler produzieren. Und dann gibt es Phasen, wo ein bisschen der Mut fehlt, den Punkt unbedingt machen zu wollen,“ so Fäth. Das absolute Plus seines Teams hingegen sei die mannschaftliche Geschlossenheit. „Wir sind ein Super-Haufen, jeder versteht sich mit jedem.“

Und doch gibt Fäth zu, dass ihm die Doppelbelastung als Spieler und Trainer bisweilen zuviel wird. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir zur neuen Saison einen guten Trainer finden. Oder einen Zuspieler auf meinem Niveau.“

Eibelstadt: Moritz Giehl, Tim Schumacher, Stefan Böhm, Hauke Wagenhäuser, Benedikt Gogolin, Philipp Fäth, Sebastian Pätzel Yorick Gehrlicher, Leonard Jacob, Samuel Rapp, Julian Peisker, Friedlrich Fell.

Nächstes Heimspiel: Samstag, 2. Februar 19 Uhr gegen VC Zschopau.