Während auf Bezirksebene die Rundenwettkämpfe fortgesetzt werden, hat der Bayerische Sportschützenbund die Saison der Bayernligen einen Wettkampftag früher beendet. Dabei schafften die Luftpistolenschützen des Schützenvereins Großlangheim zum wiederholten Mal auf dem letzten Drücker den Klassenerhalt. Zum dritten Mal in Folge erweisen sich die Großlangheimer als schießsportliche Überlebenskünstler.

Die einzige unterfränkische Luftpistolen-Mannschaft in der Bayernliga Nordwest stand nach zehn Wettkämpfen noch auf einem Abstiegsplatz. Doch im elften Wettkampf packten die Schützen aus dem Landkreis Kitzingen die Chance gegen Schlusslicht Vfl Veitbronn beim Schopf. Dort gelang ein glatter 5:0-Sieg, was die Saisonpunkte sieben und acht bedeutete. Da weder Veitsbronn, noch Röttenbach im zwölften Wettkampf nachlegen konnten, machte es nichts mehr aus, dass die Großlangheimer im der FSG Burgfarrnbach 1:4 unterlagen. Hierbei holte Sebastian Will den einzigen Mannschaftspunkt erst im Stechen.

In der Saisonbilanz bildeten Sebastian Will und Christian Winkler mit Schnitten von 362 Ringen die Speerspitze der Großlangheimer. Und auch ihre Kollegen Philipp Ackermann, Erich Appold und Peter Bröhl erzielten Ringzahlen, die das Team in der Breite stark machten und einen Schlüssel zum Ligaerhalt bildeten.