SC Kitzingen – SC Nürnberg Süd 1,5 : 6,5  
SC NT Nürnberg II – TSV Bindlach II 4,5 : 3,5  
SK Kelheim – 1. FC Marktleuthen 5,0 : 3,0  
SC Bad Kötzting – SC Bamberg 4,0 : 4,0  
SC Forchheim II – SK Zirndorf 2,5 : 5,5  
 
1. (1.) SK Zirndorf 7 5 0 2 34 : 22 10 : 4  
2. (3.) SC Nürnberg Süd 7 5 0 2 33 : 23 10 : 4  
3. (2.) SC NT Nürnberg II 7 5 0 2 32,5 : 23,5 10 : 4  
4. (5.) SK Kelheim 7 4 1 2 33 : 23 9 : 5  
5. (3.) SC Bamberg 7 3 3 1 30,5 : 25,5 9 : 5  
6. (6.) TSV Bindlach II 7 3 1 3 28,5 : 27,5 7 : 7  
7. (7.) SC Forchheim II 7 2 1 4 26,5 : 29,5 5 : 9  
8. (8.) 1. FC Marktleuthen 7 2 0 5 22 : 34 4 : 10  
9. (9.) SC Kitzingen 7 1 1 5 25 : 31 3 : 11  
10. (10.) SC Bad Kötzting 7 1 1 5 15 : 41 3 : 11  

SC Kitzingen – SC Nürnberg Süd 1,5:6,5

Die siebte Runde brachte für Kitzingens erste Mannschaft immerhin eines: Die Erkenntnis, dass in dieser Saison so ziemlich alles schief läuft, was schieflaufen kann.

Zu Gast waren die starken Nürnberger von Schwarz-Weiß, die mit berechtigten Aufstiegsambitionen ihre beste Acht aufboten. Doch auch die Kitzinger Gastgeber traten in nomineller Bestbesetzung an. So waren beide Mannschaften an diesem Spieltag die wertungsstärksten der ganzen Liga.

Warum dennoch ein glattes 1,5:6,5 heraussprang, darüber dürfte man auf Kitzinger Seite lange rätseln. Es sah nämlich über drei Stunden lang ausgesprochen hoffnungsvoll aus. Auch daher nahm der Kitzinger Mannschaftsführer Matthias Basel nach 3,5 Stunden das Remisangebot seines Gegners nach einem interessanten Eröffnungsduell an (0,5:0,5).

Doch dann ging auf Kitzinger Seite nichts mehr: Alexander Kliche warf eine klare Gewinnstellung einzügig weg, da er sich von den vielen Gewinnwegen nicht eindeutig entscheiden konnte und in einen gegnerischen Konter lief (0,5:1,5).

Nur Minuten später musste Alparslan Yalcin aufgeben. Nach ambitionierter Spielanlage benötigte er im Mittelspiel zuviel Bedenkzeit und verzettelte sich kurz vor der Zeitkontrolle in ausgeglichener Stellung im Variantendickicht. Daraus resultierte leider eine glatte Verluststellung (0,5:2,5).

Konstantin Kunz ließ sich bereits aus der Eröffnung in die Defensive drängen und konnte trotz aktiver Gegenwehr den taktischen Möglichkeiten des Gegners nichts mehr entgegensetzen (0,5:3,5).

Als auch noch Istok Ferlan nach vier Stunden aufgeben musste, war die Begegnung überraschend schnell vorzeitig entschieden. Kurz nach der Eröffnung vergab der Kitzinger mehrfach Optionen, um in Vorteil zu kommen und geriet dadurch nach und nach auf die Verliererstraße (0,5:4,5).

Michael Hanft lieferte sich mit seiner jungen Gegnerin ein schwerblütiges Positionsgefecht, in dem der Kitzinger Zug um Zug klaren Vorteil erspielte. Doch auch hier war das Schachglück nicht auf Kitzinger Seite. Es gelang der Gegnerin mithilfe des Kitzingers, den Spieß umzudrehen und technisch sauber den vollen Punkt zu erobern (0,5:5,5).

Auch Karl-Heinz Kannenberg musste nach ca. 5 Stunden die Segel streichen. In einem zähen Positionsringen neigte sich die Waagschale in der Zeitnotphase langsam aber stetig zugunsten des Nürnbergers, der schließlich in ein vorteilhaftes Endspiel abwickelte, das er technisch sauber zum Sieg führte (0,5:6,5).

Immerhin setzte ein Kitzinger, der bisherige Topscorers Georg Kwossek, den Schlusspunkt in diesem Kampf. Bereits aus der Eröffnung erarbeitete er sich deutliche Vorteile, die er trotz einiger „Wackler“ bis ins Endspiel überführte und den Kitzinger Ehrenpunkt sicherte (1,5:6,5).

Nach diesem Debakel kann in den letzten zwei Runden nur noch ein Wunder den Abstieg verhindern. Die beiden letzten Gegner sind die punktgleichen Mit-Tabellenführer SK Zirndorf und SC Noris Tarrasch Nürnberg II. Noch dazu hat man einen Punkt Rückstand zum Nichtabstiegsplatz acht. Marktleuthen erwartet am nächsten Spieltag Schlusslicht Kötzting.

Ergebnisse: Yalcin – Fischer 0:1, Kannenberg – Reis 0:1, Kunz – Kordts 0:1,Kliche – Bunk 0:1, Ferlan – Stiller 0:1, Kwossek – Meulner 1:0, Basel – Saathoff remis, Hanft – Siegl 0:1.