Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche absolvieren die Abtswinder Fußballer nun eine Partie auf eigenem Platz. Am 18. Spieltag dieser Saison erwarten sie zum letzten Heimspiel des Jahres den ASV Rimpar. Im Hinspiel Ende Juli setzten sie sich mit 3:0 durch.

Für die Rimparer war die Niederlage gegen Abtswind die erste und einzige in den ersten sieben Spielen dieser Runde. Dagegen gewannen sie in den letzten sechs Partien nur einmal: Das 4:2 zu Hause gegen Röllbach beendete ein fünf Spiele langes Warten auf drei Punkte. Zum einen lassen die Rimparer wenige Tore zu, zum anderen erzielen sie selbst zu wenig.

Auch Andreas Hetterich, in den letzten beiden Jahren ein Garant für viele Tore, hat in der laufenden Saison erst dreimal getroffen, nachdem er seiner Elf verletzungsbedingt für mehrere Wochen gefehlt hat. „Ich bin gespannt“, so Abtswinds Trainer Petr Škarabela, „wie der Kollege Harald Funsch sein Team auf die Partie einstellen wird.“ Funsch sah in der vergangenen Woche das Abtswinder Heimspiel gegen Euerbach und wohl auch die Defizite des Gegners.

Während Rimpar einen kurzen negativen Lauf gestoppt hat, ist die Serie der Abtswinder nach neun Auftritten ohne Niederlage, zuletzt sechs Siegen, zu Ende gegangen. „Jetzt müssen wir von vorn beginnen. Mit dem zweiten Auftritt vor eigenem Publikum innerhalb acht Tagen haben wir die Gelegenheit zur Wiedergutmachung“, so Škarabela. In der gesamten Hinrunde erlaubten sich die Seinen eine einzige Niederlage, in der Rückrunde haben sie nun erstmals ein Heimspiel verloren.

„Das war eine einmalige Sache“, sagt Škarabela, „ab sofort werden wir nicht mehr leer ausgehen.“ Um diese Vorgabe zu erfüllen, muss die Mannschaft aber konsequenter ihre Chancen ausnutzen. „Mit 50 Treffern sind wir die torgefährlichste Mannschaft der Liga, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon mal so fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen sind.“

Als mögliche Konsequenz überlegt sich Škarabela, ob Pascal Kamolz als gelernter Angreifer wieder im Sturmzentrum statt auf dem rechten offensiven Flügel agieren könnte. Fraglich ist noch der Einsatz des angeschlagenen Adrian Dußler. Doch verfügt der Trainer in Nicolas Wirsching, Steffen Barthel, Jonas Wirth oder Jürgen En-dres über Spieler, die zusammen auf der Doppel-Sechs im Mittelfeld agieren können. Definitiv fehlen werden den Abtswindern Sven Gibfried und Daniel Hämmerlein. Dagegen stehen Przemyslaw Szuszkiewicz und Philipp Hummel wieder für einen Einsatz zur Verfügung.