Sehr zufrieden kehrte Ultra-Läuferin Marika Heinlein aus dem Bundesleistungszentrum in Kienbaum zurück. Während des 34. Internationalen 100-km-Laufes fand auf gleicher Strecke die Deutsche Meisterschaft über 50 Kilometer statt. Heinlein, die auch zur Nationalmannschaft im 24-Stundenlauf gehört, erreichte ihre selbst gesteckten Ziele. Die Geesdorferin blieb unter zehn Stunden über die 100 Kilometer und verbesserte ihre Zeit aus dem Vorjahr um zwei Minuten. Das bedeutete in der Endabrechnung den zweiten Platz.

Marika Heinlein sah die Veranstaltung auch als Formtest für die weiteren Herausforderungen des Jahres. Sie ging den Wettkampf recht schnell an und überlief die 50-Kilometer-Marke in 4:37:34 Stunden. Kurz vor Kilometer 65 wurde sie von der zehn Jahre jüngeren ehemaligen Nationalteamläuferin Grit Seidel (LG Nord Berlin) überholt, die dann in 9:32:06 Stunden als Erste ins Ziel kam. Ab Kilometer 80 erhöhte Anke Libuda (BSG Springorum Bochum) ihr Lauftempo, um bei der Jagd auf die Plätze noch einen nach vorne zu kommen.

Aber Marika Heinlein hatte genügend Vorsprung herausgelaufen und konnte ihre Zeit auf der letzten Fünf-Kilometer-Runde noch um eine Minute verbessern, so dass sie mit 9:46:48 Stunden ihren zweiten Platz verteidigte.

Nächster Wettkampf für Heinlein ist der 12-Stunden-Nachtlauf in Bad Dürkheim. Die Weltmeisterschaft im 24-Stundenlauf in Pilsen wurde abgesagt und wird möglicherweise im Dezember in Taiwan stattfinden.