Landesliga Nord, Männer

 

MTV Stadeln – HSG Lauf/Heroldsberg 29:28  
TSV Roßtal – TSV Rothenburg 36:30  
ASV Cham – HSG Freising/Neufahrn 33:22  
TV Münchberg – HC Erlangen III 38:32  
TV Erl.-Bruck II – SV Michelfeld 29:26  
HaSpo Bayreuth II – TSV Mainburg 24:18  
MTV Ingolstadt – HSG Fichtelgebirge 27:32  

 

 

1. (1.) ASV Cham 12 10 1 1 355 : 294 21 : 3  
2. (2.) HSG Fichtelgebirge 12 10 0 2 324 : 279 20 : 4  
3. (3.) TSV Roßtal 12 8 2 2 347 : 314 18 : 6  
4. (5.) TV Münchberg 12 8 0 4 352 : 338 16 : 8  
5. (4.) HSG Lauf/Heroldsberg 12 7 1 4 314 : 283 15 : 9  
6. (7.) TV Erl.-Bruck II 12 7 0 5 336 : 335 14 : 10  
7. (6.) TSV Mainburg 12 6 2 4 295 : 304 14 : 10  
8. (8.) HC Erlangen III 12 5 0 7 354 : 337 10 : 14  
9. (9.) TSV Rothenburg 12 5 0 7 326 : 331 10 : 14  
10. (10.) SV Michelfeld 12 4 0 8 307 : 318 8 : 16  
11. (11.) MTV Ingolstadt 12 4 0 8 323 : 356 8 : 16  
12. (12.) HaSpo Bayreuth II 12 3 1 8 258 : 294 7 : 17  
13. (13.) MTV Stadeln 12 2 2 8 328 : 364 6 : 18  
14. (14.) HSG Freising/Neufahrn 12 0 1 11 278 : 350 1 : 23  

 

TV Erlangen-Bruck II – SV Michelfeld 29:26 (14:15)

Maximilian Häckner war bedient. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, kommentierte der Michelfelder Spielertrainer nach dem Auftritt seiner Mannschaft in Erlangen. Nicht zum ersten Mal hatte Häckner in dieser Saison ein Spiel gesehen, in dem Michelfeld auf Augenhöhe mit dem Gegner agierte, sich am Ende aber wegen kleiner Unkonzentriertheiten nichts dafür kaufen konnte und den Kürzeren zog.

Das Heimteam hatte den etwas besseren Start erwischt, doch nach zehn Minuten fand sich Michelfeld besser zurecht und ging erstmals in Führung. Fortan entwickelte sich eine absolut ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft absetzen konnte. Bis kurz vor der Pause lagen die Gäste mit zwei Toren in Führung und schienen damit auf gutem Weg, den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison einzufahren. Selbst als der Aufsteiger nach dem Wechsel mit 17:19 in Rückstand geriet (39.), ließ er sich nicht verunsichern und lag acht Minuten später wieder mit 23:20 vorne.

Hoffen auf einen Lerneffekt

Doch der Vorsprung genügte Michelfeld nicht, um den Sieg nach Hause zu bringen. „Wir waren in der Abwehr zu brav, konnten die Spielzüge zu wenig stoppen und haben vorne in der entscheidenden Phase die Bälle zu leicht verworfen“, so Maximilian Häckners Fehleranalyse. Bis knapp zehn Minuten vor Ultimo behauptete der SV dennoch einen 25:24-Vorsprung, kassierte anschließend aber drei Tore in Folge und erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr. „Die Jungs können es. Trotzdem müssen wir endlich aus den vielen knappen Niederlagen lernen“, fordert Trainer Häckner eine Weiterentwicklung von der Mannschaft. Denn auch er weiß: In der Häufung, in der Michelfeld nun schon so manch besseres Resultat verschenkte, ist dies irgendwann nicht mehr nur mit Pech zu erklären. „Nächste Woche haben wir noch mal die Chance, auswärts zu punkten. Dafür müssen wir alles geben,“ sagte Häckner mit Blick auf die Jahresabschlusspartie in Rothenburg am kommenden Samstag.

Erlangen: Großhauser 5/5, Frey 4, Resimius 4, Ripper 4/2, Will 3, Baumeister 2, Paduch 2, Wolf 2, Faber 1, Schalk 1, Wackersreuther 1. Michelfeld: Möslein 9/4, Faustmann 8, Häckner 3, Krapf 3, Schardt 2, Holler 1.