Tischtennis

Oberliga Bayern Männer

MTV Ingolstadt – TTC Fortuna Passau II 8:8
TSV Bad Königshofen II – SV Haiming 9:1
TTC Kist – TB/ASV Regenstauf 9:4
TTC Kist – Bayern München II 5:9
MTV Ingolstadt – TSV Starnberg 6:9
TV Etwashausen – TB/ASV Regenstauf 9:4
TSV Bad Königshofen II – Bayern München II 9:3

1. (1.) TSV Bad Königshofen II 6 5 1 0 53 : 23 11 : 1
2. (2.) FC Bayern München II 5 4 0 1 39 : 21 8 : 2
3. (3.) TV Etwashausen 5 3 1 1 40 : 25 7 : 3
4. (6.) TTC Kist 6 2 1 3 44 : 43 5 : 7
5. (5.) TTC Fortuna Passau II 3 1 2 0 25 : 17 4 : 2
6. (8.) TSV Starnberg 4 2 0 2 23 : 31 4 : 4
7. (4.) TSV Schwabhausen 5 1 2 2 32 : 40 4 : 6
8. (7.) TB/ASV Regenstauf 4 1 0 3 18 : 32 2 : 6
9. (10.) MTV Ingolstadt 5 0 1 4 20 : 44 1 : 9
10. (9.) SV Haiming 3 0 0 3 9 : 27 0 : 6

TV Etwashausen – TB Regenstauf 9:4 (32:18 Sätze)

Es war eine Rechnung mit manchen Unbekannten, die der TV Etwashausen vor dem Heimspiel gegen Regenstauf aufgemacht hatte. Zwei Spieler angeschlagen, einer gar nicht da und dazu ein Gegner, der nur schwer einzuschätzen war – kein Wunder, dass man da mit Widerständen gerechnet hatte. Und als am Samstag nach drei Stunden und zehn Minuten Spielzeit die Hausaufgabe gelöst war, atmeten alle erst einmal auf. „Das war deutlicher, als wir erwartet hatten“, sprach Kapitän Christoph Sasse am Tag danach.

Kaum einer wusste so richtig, was von diesen Regenstaufern zu halten und zu erwarten sein würde. Vergangene Saison hatte sich der TVE auswärts mit 9:7 durchgesetzt und dann daheim mit 7:9 geschlagen gegeben. Hinzu kam, dass Markus Jäger für die Neuauflage des Duells wegen Krankheit passen musste und neben Sasse auch Kamil Michalik gesundheitlich angeschlagen in die Partie ging. Diese beiden waren es auch, die ihr Doppel in vier Sätzen verloren. Aber es blieb einer der wenigen Verluste des Tages. Gerade auf den vorderen Positionen erwiesen sich die Gastgeber als kaum zu schlagen.

Michalik setzte sich in seinen beiden Einzeln durch, auch Felix Günzel gewann zumindest sein erstes Einzel. Und dann muss die Rede wieder von Bastian Herbert sein. Was der 18-Jährige nun schon seit Wochen zeigt, ist Tischtennis erster Güte. „Er trainiert wieder mehr, das kommt ihm extrem zugute“, sagt Sasse. Mindestens ebenso wichtig aber scheint, dass Herbert in seiner Ausbildung Fuß gefasst und angekommen ist. Er ist dadurch freier im Kopf und kann sich wieder mehr auf sein Spiel konzentrieren, das ihm zwischendurch mehr Leiden schaffte als Lust. Zwei glasklare 3:0-Siege zeugen von der neu gewonnenen Stärke des Jünglings.

Fünf Spiele haben die Etwashäuser in dieser Saison nun hinter sich, drei endeten siegreich. Sasse sagt: „Das ist im Rahmen des Erwarteten. Wir sind ganz zufrieden, aber natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial, um die Leistungskurve weiter nach oben zu schrauben.“ Nächsten Sonntag geht es zum TTC Kist. „Da wartet wieder ein Prüfstein auf uns“, meint der Kapitän.

Die Statistik des Spiels

Günzel/Herbert – Reindl/Taeffner 3:0 (11:6; 11:6; 11:6)

Michalik/Sasse – Szappanos/Dinauer 1:3 (6:11; 9:11; 12:10)

Jung/Weiß – Heller/Knaub 3:1 (9:11; 11:5; 11:5; 11:5)

Michalik – Reindl 3:1 (4:11; 11:7; 11:8; 11:6)

Günzel – Szappanos 3:2 (6:11; 15:13; 10:12; 11:9)

Herbert – Taeffner 3:0 (11:6; 11:6; 11:9)

Sasse – Dinauer 2:3 (7:11; 4:11; 12:10; 11:9; 9:11)

Jung – Knaub 3:2 (11:9; 8:11; 11:7; 6:11; 11:9)

Weiß – Heller 2:3 (11:3; 5:11; 11:5; 5:11; 5:11)

Michalik – Szappanos 3:0 (11:6; 12:10; 11:6)

Günzel – Reindl 0:3 (6:11; 4:11; 7:11)

Herbert – Dinauer 3:0 (11:6; 11:4; 11:3)

Sasse – Taeffner 3:0 (11:7; 11:8; 12:10)