Handball, Landesliga Nord, Männer
TSV Rothenburg – SV Michelfeld 29:22 (10:8).

Wieder wurde es nichts für die Michelfelder, die dem Tabellenführer um dem Ex-Rödelseer Dennis Orf einen beherzten Kampf lieferten. "Ein hartes Stück Arbeit. Die Michelfelder wehrten sich lange", hieß es von dort. Beim Gast verletzte sich Spielertrainer Maximilian Häckner bereits beim Aufwärmen. Der SV steckte den Rückschlag weg und blieb in Reichweite.

Nach der Halbzeit verkürzte Lukas Möslein auf 9:10 (32.). Und noch einmal holte der Gast einen Sechs-Tore-Rückstand auf und war bei Dominic Faustmanns 17:18 (46.) oder Lukas Mösleins 19:20 (50.) nah am Ausgleich dran. Michelfeld ging in der Folge mehr und mehr Risiko und nahm den Torwart oft zugunsten eines siebten Feldspielers runter. Christoph Schardt verkürzte sogar noch auf 20:21 (52.). Letztlich wurde der Mut der Gäste aber nicht belohnt. Die Rothenburger erwiesen sich als die cleverere und glücklichere Mannschaft.

Michelfeld: Möslein 6/5, Faustmann 4, Henning 4, Olbrich 4, Holler 2, Mölter 1, Schardt 1.

Handball, Landesliga Nord, Frauen
HSG Mainfranken – SG Helmbrechts/Münchberg 30:26 (14:12).

Wichtige und verdiente Punkte gab es für die Mainfranken-Frauen, die von Beginn an dominierten. "Wir hätten es deutlicher gestalten können, hatten aber auch einige Durchhänger", schilderte HSG-Trainerin Steffi Placht. Die Schwächephasen sorgten für Spannung. Im ersten Abschnitt wurde ein zwischenzeitliches 10:5 bis zur Pause fast verspielt.

Nach dem Wechsel nahmen die Gäste Melanie Meyer und Julia Flohr in kurze Deckung. Das brachte sie zwar auf 16:17 (38.) und später 22:24 (54.) heran, mehr wurde es aber nicht, auch weil Mainfranken-Torhüterin Lara Moser gut parierte.

Mainfranken: Flohr 8, Melanie Meyer 7/2, Ebner 4/3, Selina Geißler 4, Hackenbroich 1, Meulenkamp 1, Ruschin 1.

HC Forchheim – HSG Mainfranken 20:20 (11:11).

Unter der Woche ergatterten die Mainfranken-Frauen trotz einiger fehlender Spielerinnen einen Punkten beim Mitkonkurrenten in Forchheim. Dort hatte Selina Geißler einen sehr guten Tag und steuerte acht Tore bei. In den letzten Sekunden eines stets ausgeglichenen Spiels monierten die Gäste ein Siebenmeter für sich, der aber nicht gegeben wurde. "Schade, aber meine Mannschaft hat wirklich gut gekämpft", resümierte HSG-Trainerin Placht.

Mainfranken: Selina Geißler 8, Geuder 4/1, Meulenkamp 2, Schwab 2, Wegner 2, Ebner 1/1, Petra Geißler 1.