Einen deutlichen 1323,7:1064,4-Heimsieg fuhren die Gewichtheber des KSV Kitzingen in der Frankenliga gegen den AC Schweinfurt II ein. Mit Nicole Winterholler, Philipp Kamleiter, Julian Seuffert, Benjamin Uhl, Thomas Stöhr und dem Ersatzheber Julius Frank ging eine starke Kitzinger Truppe an die Hantel.

Im Reißen stand bereits nach der ersten Gruppe fest, dass die Zuschauer gute Leistungen zu sehen bekommen. Allen voran bot Nicole Winterholler Sehenswertes. Sie schaffte mit 74 Kilogramm ebenso eine neue Bestleistung wie Philipp Kamleiter mit 90 kg im dritten Versuch. Der Dritte im Bunde, Thomas Stöhr, brachte 85 kg zur Hochstrecke. Bereits jetzt lagen die Kitzinger deutlich in Führung. Die zweite Gruppe führte die Serie fort. Der jüngste Kitzinger, Julius Frank, zeigte mit 88 kg ebenfalls eine neue Bestleistung.

Julian Seuffert und Benjamin Uhl hatten ihre letzten Versuche ungültig und beendeten die fehlerfreie Serie der Kitzinger. Beide wollten Bestleistungen aufstellen, die jedoch misslangen. In der Frankenliga gibt es die Regel, dass sechs Heber starten dürfen und die besten fünf gewertet werden. Nach Addition der besten fünf Heber führte der KSV Kitzingen gegen Schweinfurt mit 589,49:465,20.

Auch im Stoßen lieferte Winterholler nur gültige Versuche und stellte mit 93 kg ihre Bestleistung ein. Sie schaffte mit 314 Punkten die beste Gesamtleistung. Stöhr zog nach und lieferte mit 105kg im Stoßen ebenfalls nur gültige Versuche ab. Kamleiter der sich schon im zweiten Versuch über 100kg freute, scheiterte im dritten Versuch beim Ausstoßen an 102kg. In der zweiten Gruppe war es Julius Frank, der mit kämpferischen 113kg im dritten Versuch ebenfalls Bestleistung zeigte und somit sogar Kamleiter im Stoßen übertrumpfte und als fünfter Mann in die Wertung kam. Uhl und Seuffert schafften 130 und 115 Kilos in den zweiten Stoßversuchen ab und waren damit Zweit- und Drittbester im KSV-Team.