Der Anfang ist gemacht: Mit einem 2:0 gegen Weinberg haben Frickenhausens Fußballerinnen eine gelungene Ouvertüre geschafft. Der Auftaktsieg tat nicht nur dem Selbstvertrauen der Mannschaft gut, sondern auch dem Punktekonto. Trainer Christian Golden sagt: „Jetzt haben wir nach hinten Ruhe für die nächsten beiden Spiele.“ Ruhe kann der TSV gut gebrauchen vor den anstehenden Duellen: erst mit dem souveränen Tabellenführer FC Forstern, dann mit dem Dritten aus Hof. Weinberg passte da als bisheriger Tabellenzweiter trefflich in diese Reihe. Es ist ein kniffliges Programm, das sich den Frickenhäuserinnen da im neuen Jahr stellt.

Das erste Pflichtspiel nach längerer Pause ist immer heikel, das Leistungsbild des Teams nicht klar erkennbar. Umso deutlicher grenzte Frickenhausen letzten Sonntag sein Potenzial ab: volle Leistung von der ersten Minute, den Gegner „stark bearbeitet“, wie es Golden sagte, kein Raum für Zweifel, ein Signal auch an die nächsten Gegner, zum Beispiel Forstern. Die Oberbayern verfolgen den TSV nun schon seit knapp drei Jahren, und noch nie in fünf Versuchen hat Frickenhausen auch nur annähernd an einem Erfolg gekratzt – meist gab es klare Niederlagen.

Für den sechsten Anlauf ist der TSV wieder krasser Außenseiter, denn Forstern hat die letzten neun Saisonspiele alle gewonnen und steuert mit Riesenschritten auf die Meisterschaft zu. Die letzte Niederlage setzte es am zweiten Spieltag: gegen den SV Weinberg II.