Landesliga Nord Frauen
 
Schwabthaler SV – TSV Frickenhausen 0:3  
SV Weinberg II – SV Reitsch 0:2  
TV Nabburg – FC Pegnitz 1:1  
FV Obereichstätt – SV Leerstetten 1:1  
Kickers Aschaffenburg – 1. FC Nürnberg II 2:0  
 
1. (1.) SV Leerstetten 12 9 2 1 41 : 9 29  
2. (3.) TSV Frickenhausen 12 8 1 3 34 : 15 25  
3. (2.) 1. FC Nürnberg II 12 8 1 3 26 : 20 25  
4. (4.) TV Nabburg 12 6 3 3 21 : 15 21  
5. (7.) SV Reitsch 12 5 2 5 20 : 20 17  
6. (6.) FV Obereichstätt 12 5 2 5 19 : 26 17  
7. (5.) SV Frensdorf 11 4 4 3 15 : 13 16  
8. (9.) FC Pegnitz 11 2 4 5 23 : 33 10  
9. (8.) Schwabthaler SV 12 3 1 8 14 : 32 10  
10. (10.) SV Weinberg II 12 2 1 9 12 : 26 7  
11. (11.) Kickers Aschaffenburg 12 1 3 8 13 : 29 6  

Schwabthaler SV – TSV Frickenhausen 0:3 (0:2). Dieser Spieltag war wie ein Wunschkonzert für den TSV Frickenhausen: ein eigener Sieg bei Aufsteiger Schwabthal, die Punktverluste der Konkurrenten aus Nürnberg und Leerstetten – das klang wie Musik in den Ohren von Trainer Gernot Haubenthal. „Wir sind gut dabei“, sagte er über die erhellenden Perspektiven im Titelkampf. „Vielleicht passiert ja doch noch was.“ Vier Punkte sind es bis zu Tabellenführer Leerstetten, der Anfang Mai noch Gastgeber Frickenhausens ist. Wenn alles günstig läuft, kann sich in dieser Partie die Meisterschaft entscheiden. „Wenn wir allerdings noch ein Spiel verlieren“, sagt Haubenthal, „ist es wohl vorbei.“ Der zweite Platz zählt in dieser Spielklasse nichts.

Schwabthal trat gegen Frickenhausen auf wie ein schüchterner Geselle vor einem Meisteranwärter – zurückhaltend, vorsichtig, ohne Zutrauen in das eigene Können, wo man doch die Woche vorher den Nürnbergerinnen Respekt gelehrt hatte. Zu elft wehrten die Gastgeberinnen laut Haubenthal die Angriffe Frickenhausens ab. Achtzehn Minuten lang ging das gut, auf einem Acker, der mit seinen Furchen und Löchern kaum ein vernünftiges Pass- und Kombinationsspiel zuließ; dann nutzte Sandra Abersfelder doch einmal eine ihrer passablen Torchancen.

Aber auch nach dem 0:1 gab die Heimelf ihre Passivität nicht wirklich auf. Frickenhausen tat sich weiterhin schwer, seinen Gegner aus der Reserve zu locken – und war froh, nur kurz nach dem ersten Treffer den zweiten erzielt zu haben. Endgültig entschieden war die Partie erst zwölf Minuten vor Schluss.

„Wir hätten auf Kleinfeld spielen können“, sagte Haubenthal über den begrenzten Aktionsradius der Gastgeberinnen. So verbrachte Dominique Göpfert bei ihrem zweiten Einsatz im Frickenhäuser Tor einen geruhsamen Nachmittag. Die vormalige Dettelbacherin hat während der Winterpause die Stelle von Anja Schreck übernommen, die beruflich im Ausland weilt. Die echten Bewährungsproben werden noch kommen, für sie wie für ihr Team. Aber Gernot Haubenthal weiß: „Auch solche Tests wie in Schwabthal muss man erst mal bestehen.“ Wenn man Meister werden will, auf jeden Fall.

Tore: 0:1 Sandra Abersfelder (18., aus kurzer Distanz), 0:2 Katharina Other (20.), 0:3 Sandra Abersfelder (77., nach schöner Kombination).

Bezirksoberliga Frauen
 
FV Dingolshausen – VfR Stadt Bischofsheim 3:2  
Spfr. Herbstadt – FC Hopferstadt 0:3  
TSV Lohr – TSV Prosselsheim 2:1  
FC Schweinfurt 05 – ETSV Würzburg III abges.  
FFC Bastheim/Burgwallbach – SV Albertshausen 3:0  
 
1. (1.) VfR Stadt Bischofsheim 11 9 1 1 58 : 17 28  
2. (2.) FC Schweinfurt 05 11 9 0 2 45 : 18 27  
3. (3.) ETSV Würzburg III 11 9 0 2 39 : 12 27  
4. (4.) FC Hopferstadt 12 7 3 2 36 : 13 24  
5. (5.) FV Dingolshausen 12 7 2 3 35 : 30 23  
6. (6.) FFC Bastheim/Burgwallbach 11 5 1 5 16 : 27 16  
7. (7.) TSV Lohr 12 4 1 7 24 : 45 13  
8. (8.) TSV Prosselsheim 12 2 2 8 22 : 44 8  
9. (9.) Spfr. Herbstadt 12 0 1 11 13 : 43 1  
10. (10.) SV Albertshausen/KG 12 0 1 11 10 : 49 1  

Spfr. Herbstadt – FC Hopferstadt 0:3 (0:1). Eine Glanzleistung brauchte es nicht, um in Herbstadt zu gewinnen. Die erste Hälfte bot so gut wie keine prickelnden Szenen. Ein simpler Abwehrfehler des Tabellenvorletzten ermöglichte Hopferstadt die Führung: Margarete Karl holte sich den zu kurzen Rückpass und schob den Ball ins Tor. In der zweiten Hälfte wurde die Partie etwas munterer. Herbstadt besaß unmittelbar nach dem Wechsel die große Chance zum Ausgleich, der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Auch Hopferstadt boten sich nun Möglichkeiten für Silvia Schuler oder Malina Endres, aber erst nach 68 Minuten erzielte Nicole Wolf nach einem Konter das zweite Tor für den FC. Herbstadt hatte durch einen Freistoß noch einmal die Gelegenheit, den Rückstand zu verkürzen, ehe Nadine Netz durch einen Schlenzer die Begegnung entschied.

Tore: 0:1 Margarete Karl (29., nach einem Abwehrfehler), 0:2 Nicole Wolf (68., Schuss nach einem Konter), 0:3 Nadine Netz (86., Schlenzer).