Die Faustballerinnen des TV Segnitz sind nach vierwöchiger Pause in die Rückrunde der 1. Bundesliga Süd gestartet. Für den Spieltag konnte man kurzfristig Linda Müller als Ersatzangreiferin gewinnen, da Luisa Kaemmer und Antonia Fuchs fehlten. Im ersten Spiel des Tages gegen den SV Tannheim gab es einen Sieg mit 3:0 Sätzen, obwohl sich die Unterfränkinnen eine Reihe von Eigenfehlern leisteten. Nur der dritte Satz ging nach der Verletzung der gegnerischen Schlägerin deutlich an Segnitz.

Gegen Ausrichter und Spitzenreiter Dennach spielten die TV-Frauen phasenweise gut mit. Doch zu viele Eigenfehler und starke Schläge der Gegnerinnen brachten die Segnitzerinnen immer wieder ins Hintertreffen. Nach einer 2:0 Satzführung der Dennacherinnen zeigten die Gäste im dritten Satz Kampfgeist und kamen nach einem 6:10 Rückstand auf 9:10 heran, mussten den Satz aufgrund eines Eigenfehlers jedoch abgeben. Der Kampf um die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft am 27./28. August zwischen Calw, Pfungstadt und Segnitz bleibt daher spannend.

Am kommenden Wochenende stehen für die Segnitzerinnen gleich vier Spiele und der letzte Heimspieltag der Saison auf dem Programm. Gegen den Tabellenletzten Staffelstein und den Fünften Unterhaugstett treten sie am Samstag, 2. Juli, an. Am Sonntag, 3. Juli, kommen die Mannschaften aus Gärtringen und Ötisheim nach Segnitz. Spielbeginn ist um elf Uhr.

Eine faustdicker Überraschung

Für die TV-Männer stand der Auftakt der Rückrunde in Stuttgart-Stammheim an. Als Vorletzter der 2. Bundesliga war der Druck für die Mannen um Trainer Chris Lauck hoch, Zählbares mit nach Hause zu bringen. Im ersten Spiel des Tages ging es gleich gegen den Gastgeber und Tabellenführer Stammheim. Mit einem starken und geschlossenen Auftritt von vorne Weg fand Segnitz gut ins das Spiel. Nach einer Schwächephase in Satz drei und anschließender Umstellung im Angriff behielt der TV die Oberhand und gewann das Spiel mit 3:1, was einer Überraschung gleichkam.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Mitkonkurrent im Abstiegskampf aus Vahingen an der Enz hielten die Segnitzer den Druck hoch und lieferten eine starke Leistung ab. Mit 3:0 blieb die Weste weiß, das Spiel war schnell zugunsten der Blauen entschieden. Mit vier Punkten im Gepäck trat man die Heimreise an und vollbrachte Kunststück, von Platz acht auf Position drei zu springen. Am Samstag, 2. Juli, geht es dann nach Neugablonz, wo der Gastgeber und der TV Eibach die Segnitzer sind.