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TISCHTENNIS: OBERLIGA

Etwashausen nimmt Kurs auf die Relegation

Das Tischtennis-Team des TV erkämpft gegen Spitzenreiter TSV Bad Königshofen II ein 8:8-Unentschieden. Warum für den Oberligisten sogar mehr drin gewesen wäre.
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Sicherten dem TV mit ihrem Sieg im Schlussdoppel das 8:8-Unentschieden gegen die Bundesliga-Reserve des TSV Bad Königshofen: Bastian Herbert (links) und Felix Günzel. Foto: Foto: Hartmut Hess

Tischtennis

Oberliga Bayern Männer

TV Etwashausen – TSV Bad Königshofen II 8:8
SV Haiming – TSV Schwabhausen 8:8
TTC Kist – TSV Starnberg
TB/ASV Regenstauf – TTC Fortuna Passau II

1. (1.) TSV Bad Königshofen II 16 14 2 0 142 : 66 30 : 2
2. (2.) FC Bayern München II 16 9 2 5 120 : 100 20 : 12
3. (3.) TV Etwashausen 14 8 3 3 111 : 78 19 : 9
4. (4.) SV Haiming 15 7 2 6 95 : 100 16 : 14
5. (7.) TSV Schwabhausen 15 5 4 6 105 : 110 14 : 16
6. (5.) TTC Kist 16 6 2 8 116 : 109 14 : 18
7. (6.) TSV Starnberg 12 6 1 5 77 : 85 13 : 11
8. (8.) TB/ASV Regenstauf 12 4 2 6 73 : 87 10 : 14
9. (9.) TTC Fortuna Passau II 14 3 2 9 87 : 104 8 : 20
10. (10.) MTV Ingolstadt 16 0 2 14 55 : 142 2 : 30

TV Etwashausen – TSV Bad Königshofen II 8:8

„Insgesamt ist es sehr, sehr positiv gelaufen.“ Die Freude über das 8:8-Unentschieden gegen Tabellenführer TSV Bad Königshofen war Christoph Sasse, Mannschaftsführer des Tischtennis-Oberligisten TV Etwashausen deutlich anzumerken. Der TV knöpfte der Bundesliga-Reserve des TSV am Samstagabend den überhaupt erst zweiten Punkt ab und hat weiterhin beste Chancen, am Saisonende Relegationsplatz zwei zu erreichen, welcher der TV-Sechs die Teilnahme an Aufstiegsspielen garantieren würde.

Sehr, sehr zuversichtlich“

Nach dem Remis gegen den Spitzenreiter ist Sasse jetzt auch sehr, sehr zuversichtlich“, dass sein Team diesen Relegationsplatz zu Saisonende auch erreichen werde. Mit nun 19:9-Punkten und ein bzw. zwei Spielen weniger als der Konkurrenz hat der TV dazu tatsächlich beste Aussichten, wenn sich das Team keine weiteren Ausrutscher erlaubt. Zumal auch die Konkurrenz noch stolpern könne, und die Saison laut Sasse „auch erst einmal zu Ende spielen muss“.

So zufrieden Sasse mit dem Unentschieden ist: „Es wäre sogar ein bisschen mehr drin gewesen“ verrät der TV-Kapitän. Das Team habe nämlich zwischenzeitlich gehofft, mit einer Führung ins Schlussdoppel gehen zu können, was Etwashausen die Siegchance eröffnet hätte. „Ich hätte selbst mein erstes Einzel gewinnen können“, gibt sich Sasse selbstkritisch. Zudem habe Etwashausen auf mehr Punkte im hinteren Paarkreuz spekuliert.

So war es dem Etwashäuser Spitzendoppel Felix Günzel/Bastian Herbert zu verdanken, dass das Heimteam etwas zu feiern hatte. Die TV-Paarung, die schon ihr Eröffnungsdoppel mit 3:1-Sätzen gewonnen hatte, setzte sich gegen das Königshöfer Einser-Doppel Christoph Schüller/Marcin Miszewski im Entscheidungssatz nach spannendem Spielverlauf mit 11:8 durch.

Doppel: Günzel/Herbert/Bastian – Itagaki/Dreher 3:1 (11:8, 9:11, 13:11, 11:8), Michalik/Sasse – Schüller/Miszewski 3:1 (11:6, 5:11, 11:8, 11:4), Jung/Weiß – Murakami/Keller 2:3 (11:7, 4:11, 15:13, 8:11, 6:11). Einzel: Michalik – Miszewski 3:2 (12:14, 11:3, 14:12, 10:12, 12:10), Günzel – Schüller 3:1 (8:11, 11:4, 11:7, 11:5), Herbert – Murakami 0:3 (4:11, 10:12, 6:11), Sasse – Itagaki 0:3 (10:12, 12:14, 9:11), Jung – Dreher 3:2 (7:11, 11:7, 11:3, 9:11, 11:2), Weiß – Keller 0:3 (3:11, 8:11, 9:11), Michalik – Schüller 3:2 (9:11, 11:5, 11:9, 7:11, 11:7), Günzel – Miszewski 1:3 (5:11, 8:11, 11:7, 10:12), Herbert – Itagaki 3:0 (11:5, 18:16, 11:9), Sasse – Murakami 0:3 (6:11, 6:11, 7:11), Jung – Keller 1:3 (10:12, 11:9, 5:11, 8:11), Weiß – Dreher 1:3 (11:9, 8:11, 13:15, 5:11). Schlussdoppel: Günzel/Herbert – Schüller/Miszewski 3:2 (11:9, 8:11, 12:10, 9:11, 11:8).