Bayernliga Frauen

SG Kissing/Friedberg – HSG Fichtelgebirge 33:34  
1. FC Nürnberg – HaSpo Bayreuth 28:22  
SG Garitz/Nüdlingen – HSV Bergtheim 21:30  
SV-DJK Taufkirchen – HG Zirndorf 29:23  
TV Etwashausen – TS Herzogenaurach 37:25  
HC Sulzbach-Rosenberg – HCD Gröbenzell 27:35  

1. (1.) HCD Gröbenzell 16 14 1 1 455 : 361 29 : 3  
2. (2.) HSG Fichtelgebirge 17 12   5 476 : 434 24 : 10  
3. (3.) HSV Bergtheim 17 11   6 456 : 397 22 : 12  
4. (6.) 1. FC Nürnberg 16 10   6 430 : 373 20 : 12  
5. (4.) HaSpo Bayreuth 17 9 1 7 414 : 390 19 : 15  
6. (5.) HG Zirndorf 17 9 1 7 471 : 451 19 : 15  
7. (8.) TV Etwashausen 16 9   7 432 : 373 18 : 14  
8. (7.) TS Herzogenaurach 16 8   8 389 : 358 16 : 16  
9. (9.) SG Kissing/Friedberg 17 7 1 9 456 : 475 15 : 19  
10. (10.) TSV Ottobeuren 15 5   10 324 : 403 10 : 20  
11. (11.) SG Garitz/Nüdlingen 17 5   12 414 : 469 10 : 24  
12. (13.) SV-DJK Taufkirchen 16 3   13 339 : 424 6 : 26  
13. (12.) HC Sulzbach-Rosenberg 15 2   13 340 : 488 4 : 26  

TV Etwashausen – TS Herzogenaurach 37:25 (17:12). Mit dieser Leistung stimmten die Etwashäuser Frauen ihre Trainerin Ela Flohr nahezu vollkommen zufrieden. „Es hat alles funktioniert, ich bin wirklich happy. Herzogenaurach ist ja bestimmt keine schlechte Mannschaft“, bilanzierte die Übungsleiterin den achten Heimsieg, der die bislang makellose Heimbilanz des Turnvereins fortsetzt. Zu Beginn hielten die Gäste das Geschehen einige Zeit offen. Das 2:3 bedeutete aber die letzte Führung Herzogenaurachs im gesamten Spiel. Auf 10:11 verkürzte der Gast, bevor Etwashausen in den Minuten vor der Halbzeit bis auf fünf Treffer davon zog.

Der Abstand wurde später nicht mehr geringer, im Gegenteil. Herzogenaurach variierte, setzte beim Stand von 21:14 auf eine doppelte kurze Deckung gegen „Melle“ Meyer und Laura Knorz. Doch auch davon ließ sich der TVE nicht beeindrucken. Die Spielerinnen nutzten die sich nun ergebenden Lücken in der Offensive geschickt aus. Zudem vergaben die Gäste einfach zu viele Möglichkeiten im Angriff, wo TVE-Torhüterin Daniela Braun im Gegensatz zu den Gäste-Torleuten voll auf dem Posten war. Die Herzogenauracherinnen verloren ihren Spielfluss mehr und mehr, ließen zudem in der Abwehr nach. Mit teils spielerischer Leichtigkeit zog Etwashausen dem klaren Sieg entgegen.

„Wir hatten viel mehr Bewegung vorne, zudem haben wir eine grandiose Abwehr gespielt“, analysierte TVE-Trainerin Flohr. Ihr gefiel, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste Eintrugen, manche mit mehr Treffern als sonst im Schnitt. Nun fehlt nur noch eine Bestätigung der Leistung in der Fremde.

Etwashausen: Melanie „Melle“ Meyer 13/3, Laura Knorz 6, Julia Meyer 5, Ricarda Suciu 4, Carolin Straßberger 4, Melanie Meyer 2, Isabella Renner 2, Nadine Arlt 1; Herzogenaurach: Berner 10/6, Egle 4, Mergner 3, Müller-Tegel 2, Prochaska 2, Antos 1, Bestle 1, Kräck 1, Küffner 1.