„Klein aber fein“, so stellt sich die Kart-Jugendgruppe des AMC Kitzingen in diesem Jahr dar. Die Riege von Trainer und Jugendleiter Markus Friemelt ist auf ein Quartett geschrumpft, das aber in der noch jungen Saison schon erste Erfolge einzufahren vermochte. Bei den bisherigen Rennen in Gerolzhofen und Dettelbach errangen Julian und Kevin Friemelt je einen Tagessieg.

Julian Friemelt startet in der Altersklasse (AK) 2 und unterstrich seine Ambitionen für dieses Jahr mit einem souveränen Sieg beim Saisonauftakt in Gerolzhofen. Beim zweiten Rennen, das der ADAC-Ortsclub Würzburg auf dem Gelände des Dettelbacher Unternehmens Schum ausrichtete, legte der Zehnjährige im ersten Rennlauf die sehr gute Zeit von 30,32 Sekunden hin, handelte sich aber durch einen Pylonenfehler zwei Strafsekunden ein. In zweiten Durchgang fuhr er mit 30,13 Sekunden die Tagesbestzeit seiner Klasse. Aber die Strafzeit verhinderte den Klassensieg, den sich Felix Keller vom AC Karlstadt holte, der in beiden Läufen klar langsamer als der Kitzinger war, aber keine Strafzeit hatte. Dadurch kam Julian Friemelt auf Rang zwei mit 0,56 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Das konnte der Rennknirps aus der Kitzinger Siedlung aber locker verschmerzen, denn nach zwei Saisonrennen liegt er im Unterfranken-Kart-Slalom-Pokal, der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft (BMV) und auch in der ADAC-Wertung vorne.

Sein älterer Bruder Kevin Friemelt belegt nach zwei Rennen in der AK 4 in den regionalen und weiterführenden Wertungen ebenfalls die zweiten Plätze. Bei ihm war es in Gerolzhofen nicht wie erhofft gelaufen, weil ihm dort das gleiche Missgeschick passierte, wie seinem jüngeren Bruder in Dettelbach: Er war nach zwei Rennläufen zwar am schnellsten unterwegs, doch nach zwei Pylonen-Strafsekunden verlor er den Sieg und musste sich mit Rang vier begnügen. Dafür revanchierte sich der 14-Jährige in Dettelbach mit einem überlegenen Tagessieg bei fast einer Sekunde Vorsprung. „Julian und Kevin bleiben unsere Leistungsträger“, meinte Markus Friemelt und ist optimistisch, dass beide heuer auch überregional auftrumpfen können

Christian Kahl hatte in Gerolzhofen einen guten Tag erwischt und auf Platz sechs einige Ranglistenpunkte ergattert. In Dettelbach legte er in 28,67 Sekunden die Laufbestzeit des ersten Durchgangs hin, aber zwei Strafsekunden bremsten seinen Angriff auf die Spitze. Nach einem ordentlichen zweiten Lauf beendete der 16-jährige Nenzenheimer die Tageswertung auf Platz zehn. Er gehört dem mittleren der drei Jahrgänge in der AK 5 an und liegt jetzt in den Ranglisten von Unterfranken, BMV und ADAC jeweils auf Rang sechs. „Christians derzeitige Vorstellungen geben Hoffnung, dass wir vom AMC Kitzingen heuer vielleicht drei Fahrer bei den überregionalen Endläufen stellen können“, urteilt der Trainer.

Sein erstes Saisonrennen bestritt Meo Winter in Dettelbach und kam zweimal fehlerfrei durch den Parcours. Der Zwölfjährige aus Mainbernheim war aber nicht schnell genug für einen Podestplatz und kam auf den ansprechenden Platz acht unter 19 Teilnehmern. Nach nur einem absolvierten Rennen liegt er in den Wertungen Unterfrankens des BMV und ADAC auf Platz elf.

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