SV Bergtheim – SV Sonderhofen (Freitag, 18.30 Uhr in Biebelried). Nur der Sieger aus dem Duell der beiden Zweitplatzierten der Kreisklassen zwischen dem SV Bergtheim und dem SV Sonderhofen bleibt weiter im Rennen um den Aufstieg in die Kreisliga. Mit dem SV Sonderhofen tritt eine Mannschaft an, der erst vor zwei Jahren der Sprung über das Entscheidungsspiel in die Kreisliga gelungen war, damals mit einem 3:1-Erfolg über den FC Eibelstadt. „Wir haben einige Spieler mit Erfahrung in der Relegation, das kann ein Vorteil sein. Ich selbst bin zuletzt auch mit Tauberrettersheim über diesen Weg aufgestiegen“, sagt Sonderhofens Trainer Uwe Göb.

In der Saison lag Sonderhofen nach starker Vorrunde lange Zeit ganz vorne in der Tabelle. Nur vier Siege im Jahr 2016 ließen Göbs Elf schließlich aber auf den zweiten Platz abrutschen. Eine fahrlässige, zu schwache Chancenauswertung führt Göb als Grund an, warum es nicht für ganz vorne reichte. Die Relegation sieht der Übungsleiter als Belohnung für eine ordentliche Runde. Einen Favoriten will er im Spiel gegen Bergtheim nicht ausmachen. „Wir wollen natürlich gewinnen.

“ Vom Gegner weiß er nicht allzu viel, „wir wollen versuchen, unser Spiel zu machen und verlassen uns auf unsere Stärke.“ Bis auf den verletzten Alexander Kreußer wird Sonderhofen wohl alle Mann an Bord haben.

Beim SV Bergtheim herrscht im Vorfeld „eine Riesen-Euphorie“, so Spielertrainer Martin Göbel vor dem Aufstiegsspiel. Nur zu gerne würde der Klub wieder nach oben kommen. „Für uns ist es seit 20 Jahren das erste Spiel auf dieser Ebene. Anspannung ist da, die wollen wir am besten in Energie umwandeln“, verrät er. Im ersten Jahr seines Wirkens hat der 31-Jährige den Klub in die Relegation gebracht. „Wir haben uns das über die gesamte Runde hart erarbeitet, auch deswegen gehen wir mit Vorfreude ins Spiel.“

In der Saison kam Bergtheim nicht am starken TSV Rottenbauer vorbei, der mit sieben Punkten mehr als Meister durchs Ziel ging. Die Mannschaft verfügt bei nur 28 Gegentreffern über eine gute Defensive, worauf Göbel ein Augenmerk gelegt hat. „Wir haben uns nach hinten stabilisiert und machen weniger Fehler. Offensiv könnten wir uns vielleicht etwas verbessern.

“ Nur eine Niederlage kassierte der SV Bergtheim in den letzten zehn Spielen. Den Gegner ließ Spielertrainer Göbel im Vorfeld zweimal beobachten, um Aufschlüsse zu gewinnen. „Wir kennen die Stärken und Schwächen von ihnen. Das wird ein enges Spiel“, sagt er voraus. Für nahezu alle seiner Spieler wäre die Kreisliga Neuland. Vor diesem steht aber erst einmal die Hürde Sonderhofen. ast