Ziemlich früh aufstehen müssen die Spielerinnen, Betreuer und Anhänger des TSV Frickenhausen an diesem Samstag. Zum Auswärtsspiel nach Saaldorf fährt der Bus bereits um kurz nach fünf Uhr in der Früh, um den Tross ins Berchtesgadener Land zu bringen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Einen Tabellenplatz vor dem Klub aus Oberbayern steht Frickenhausen nach der jüngsten 0:2-Heimniederlage gegen Stern München. Saaldorf gewann zum Auftakt der Rückrunde zwar gegen Pegnitz, verlor jedoch die vergangenen beiden Partien in Thenried und Bad Aibling. Von diesen Ergebnissen lässt sich Frickenhausens Trainer Christian Golden nicht blenden.

Er sprach beim 0:0 im Hinspiel auf eigenem Platz von einem gewonnenen Punkt, nachdem sich seine Elf schwer getan hatte. „Saaldorf hat viel Qualität, das wird ein enges Spiel.“ Man müsse von Beginn an wach sein. Der Gegner attackiere früh, gerade in der Offensive sei die Mannschaft zu beachten. Mit langen Bällen suche sie häufig ihre Angreiferinnen Zerina Omeradzic und Katrin Zellner (je sieben Treffer).

Golden rechnet mit einer schwierigen Aufgabe. „Es wird ein Tanz auf der Rasierklinge.“ Dabei ist der Einsatz von Frickenhausens „Vortänzerin“ Sandra Abersfelder fraglich, die Knieprobleme hat. Nicht dabei sein wird Romina Kuffner aus beruflichen Gründen, ungewiss ist auch der Einsatz von Sabine Müller und weiterer Spielerinnen.