Relegation zur Bezirksliga West

FC Eibelstadt – TSV Rottendorf (Mittwoch, 18.30 Uhr)

Ein echtes Derby hält die Relegation gleich zum Auftakt parat: Eibelstadt und Rottendorf trennen gerade fünfzehn Kilometer. Aber nur einer kann es auf dem Weg in die Bezirksliga in die zweite Runde schaffen. Eibelstadt hat sich die Chance durch eine starke zweite Saisonhälfte bei nur einer Niederlage verdient.

Zum Jahreswechsel hatte die Mannschaft sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, die wenigsten hatten mit ihr gerechnet, auch sie selbst nicht, wie Trainer Fabian Gärtner zugibt. „Bei uns hatte sich keiner damit beschäftigt. Um so schöner ist es, dass wir die Spiele nun als Zubrot mitnehmen können.“ Die Mischung habe gepasst. Im Schatten erfahrener Kräfte wie Thorbjörn Köhne, Edwin Aber oder Philipp Eismann hätten sich die jungen Akteure optimal entwickelt.

So könnten die Eibelstädter „eine geile Saison“ sogar noch mit dem Bezirksligaaufstieg krönen, wenngleich der „absolut kein Muss ist“. So sieht der 31-Jährige den Druck auch eher bei den Rottendorfern, die in der Liga bleiben wollen. Das bestätigt TSV- Trainer Manuel Gröschl. „Die Jungs haben den Anspruch, nächste Saison wieder Bezirksliga zu spielen. Daher werden wir alles versuchen, die Klasse zu halten.“ Gröschl warnt besonders vor Eibelstadts starker Offensive. „Sie werden sicher ein sehr unangenehmer Gegner, weil ihre Mischung stimmt.“

Relegation zur Kreisliga Schweinfurt

TSV Ettleben/Werneck – DJK Stadelschwarzach (Donnerstag, 16.30 Uhr; Sulzheim)

Auf den letzten Metern hat Aufsteiger Stadelschwarzach noch den Notausgang gefunden und den direkten Absturz in die Kreisklasse verhindert. In zwei Relegationsspielen muss das auf die schiefe Bahn geratene Team nun versuchen, die Saison noch geradezubiegen. Ein Sieg gegen den Kreisklasse-Vizemeister Ettleben/Werneck wäre da nur ein Etappenerfolg, denn im Anschluss wartet eine weitere Aufgabe gegen Grafenrheinfeld oder Kirchaich. Als neuralgischer Punkt der DJK hat sich in dieser Saison die Abwehr erwiesen.