Sowohl Abtswind, als auch Bayern Kitzingen haben es diesmal mit zweiten Mannschaften zu tun. Da weiß man nie, mit welcher Aufstellung der Gegner antritt. Abtswinds (3./48 Punkte) Trainer Thorsten Götzelmann hat von der Regionalliga-Reserve seit dem Hinspiel eine hohe Meinung.

„Es ist eine junge, wilde Truppe, die spielerisch, läuferisch und technisch sehr, sehr stark war. Dass die soweit vorne stehen, überrascht mich nicht“, lobt er die Schweinfurter (6./35). Die haben nur zwei Tore weniger erzielt (52) als Abtswind, dafür scheinen sie in der Abwehr verwundbar. 42 Mal durften die Gegner über einen Treffer jubeln, bei Abtswind nur 14 Mal. Mit den vier Punkten aus den beiden Spitzenspielen gegen Bamberg und Sand ist Götzelmann zufrieden, weiß aber, dass solche Begegnungen von Grund auf mit höherer Motivation bestritten werden. Insofern haben für ihn die nächsten Spiele noch mehr Bedeutung. „Wenn wir nicht gewinnen, sind die vier Punkte nichts wert!“

Chancengleichheit sieht Joachim Hupp vor dem Aufeinandertreffen der Kitzinger Bayern mit der WFV-Zweiten. Er vertritt Trainer Wolfgang Schneider, der mit einer Schulklasse beim Skifahren ist. „Bei der Hinspiel-Pleite haben uns speziell die Spieler der ersten Garnitur weh getan“, erklärt Hupp die Spielverlegung. Die Begegnung war ursprünglich für Samstag geplant und wurde auf Wunsch der Bayern verlegt, weil die WFV-Erste am Sonntag in Erlangen spielt. „Deshalb erwarten wir wirklich die zweite Mannschaft“, glaubt der Co-Trainer.

Ins Duell der Tabellennachbarn gehen die Kitzinger (13./24) als leichter Favorit. Der Würzburger FV (14./21) belegt den Relegationsplatz. Joachim Hupp steht zur Favoritenrolle. „Wir wollen, müssen und werden am Sonntag auch gewinnen.“ Die mutige Aussage machte er auch am vergangenen Spieltag fest. Da mussten die Kitzinger bei Spitzenreiter Bamberg dafür büßen, dass die Oberfranken eine Woche zuvor im Heimspiel gegen Abtswind ihre erste Saisonniederlage kassiert hatten. Gleich sechs Tore schenkten sie den Bayern ein und betrieben eindrucksvoll Wiedergutmachung. „Bamberg war eine unangenehme Geschichte. Deshalb erwarte ich von uns allen eine Reaktion!“