TG Kitzingen - TG Veitshöchheim 2:7.

"Ich sehe keine Chance für uns in dieser Liga. Die Gegner sind einfach zu stark, die Spielerinnen kommen teilweise aus der Regionalliga", war sich Mannschaftsführerin Elfriede Mayer schon vor der Partie gegen Veitshöchheim sicher, dass an diesem Tag kein TGK-Erfolg herausspringen würde.
Aber herschenken wollten die etwas älteren Damen der Kitzinger Turngemeinde die Partie auf keinen Fall. Sie kämpften wie die Löwen, hatten das eine oder andere Mal nicht das Glück auf ihrer Seite. So auch die Nummer Eins der Gastgeberinnen, Margot Neidel, die vor allem im ersten Satz ihre Veitshöchheimer Kontrahentin Maria Pesch
schier zum Verzweifeln brachte.
Nach dem 6:6 konnte sich Pesch erst im Matchtiebreak durchsetzen. Dann hatte Neidel ihr Pulver allerdings verschossen und musste Satz zwei mit 1:6 abgeben.
Auch die Nummer Zwei der TGK, Hildegard Bartschat, besaß gegen Ria Hofmann Chancen zum Gewinn des ersten Durchgangs, musste sich letztendlich mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben. Überhaupt kein Land sah Elisabeth Lang gegen die überragend aufspielende Helga Zolnhofer.
Die älteste Spielerin auf dem Platz, die 70-jährige Helga Plömpel verzweifelte an der Spielweise ihrer 15 Jahre jüngeren Gegnerin Lucia Peetz-Heberlein. Die laufstarke Veitshöchheimerin holte sich viele Bälle. "Ich habe versucht, viel Druck zu machen, aber mit ihren hohen Bällen hat mir meine Gegnerin das Leben zu schwer gemacht", war Plömpel von der Spielweise ihrer Kontrahentin etwas genervt.
Auch die Gegenspielerin von Anita Mattigkeit, Anneliese Dusel, holte sich viele gut geschlagene Bälle, spielte ein unspektakuläres, aber sicheres Tennis und gewann die Partie sehr sicher.
Nach dem schnellen 2:6 hatte sich Elfriede Mayer besser auf das Spiel der Veitshöchheimerin Hannelore Resch eingestellt. Letztendlich musste sie jedoch nach hartem Kampf auch den zweiten Satz mit 5:7 abgeben. So hieß es nach den Einzeln 0:6 gegen Veitshöchhein.
Die Niederlage des Spitzendoppels Neidel/Lang gegen Pesch/Zolnhofer sollte aber die letzte sein. Die beiden anderen Doppel, Bartschat/Mattigkeit und Plömpel/Mayer, wuchsen über sich hinaus, konnten einen dritten Satz erzwingen, den sie auch gewannen und mit den zwei Punkten das Ergebnis etwas freundlicher gestalten.
"Wir sind nur als Notnagel in die Bayernliga aufgestiegen, haben jedoch in dieser Liga nichts verloren. In der nächsten Saison werden wir wieder die Landesliga aufmischen", blickt Hildegard Bartschat wieder auf bessere Zeiten mit Erfolgen voraus. Mit 0:10-Punkten steht die TG Kitzingen nun als erster Absteiger fest.

Ergebnisse: Neidel - Pasch 6:7/1:6, Bartschat - Hofmann 5:7/2:6, Lang - Zolnhofer 1:6/0:6, Plömpel - Peetz-Heberlein 4:6/3:6, Mattigkeit - Dusel 3:6/4:6, Mayer - Resch 2:6/5:7, Neidel/Lang - Pasch/Zolnhofer 4:6/3:6, Bartschat/Mattigkeit - Hofmann/Dusel 7:6/4:6/10:7, Plömpel/Mayer - Peetz-Heberlein/Resch 1:6/6:3/10:6.