TSV Bergrheinfeld - TSV Abtswind (1:4; Karsamstag, 16 Uhr). SC Schollbrunn - TSV Abtswind (0:4; Ostermontag, 15 Uhr).

Spannung bis zum Schluss oder ein Spitzenplatz - zwischen diesen beiden Möglichkeiten dürfte sich die weitere Saison für den TSV Abtswind (6./36) am langen Osterwochenende entscheiden. Denn das Team von Trainer Carsten Weiß muss zwischen den Feiertagen gleich zwei Mal ran - zuerst am Samstag gegen den direkten Konkurrenten Bergrheinfeld (9./30), dann am Montag zum Nachholspiel gegen den Tabellenvorletzten Schollbrunn (15./15).

Zuletzt erarbeitete sich Abtswind zu Hause ein 2:0 gegen Rödelmaier. Erneut durfte sich Weiß vor allem über die defensive Kompaktheit seines Teams freuen. "Vorne", das bewiesen sie ein weiteres Mal, "sind wir immer für ein Tor gut", stellte Weiß schon mehrmals fest. Kein schöner Sieg, allerdings ein wichtiger, waren die Punkte gegen den in der Tabelle tief stehenden Gegner doch fest eingeplant auf dem Weg zum zweiten Aufstieg in Folge.


Sechsten Platz sichern



Dass seine Mannschaft die erneute Versetzung nach oben erreichen kann, davon ist Weiß überzeugt. "Wir wissen, dass wir auch wieder bessere Spiele zeigen werden", sagt er angesichts der zuletzt erzielten Arbeitssiege. Weiß, der nach dieser Saison "eine schöpferische Pause" einlegt, würde sich gerne als zweifacher Aufstiegstrainer aus Abtswind verabschieden. Dazu gilt es, dass "wir den sechsten Platz auf jeden Fall sichern". Denn während die ersten vier Mannschaften in der Tabelle mehr oder weniger souverän vorneweg marschieren und dabei schon die Marke von 40 Punkten überschritten haben, müssen sich der Würzburger FV II als Fünfter und eben Abtswind als Sechster derzeit noch als erste Kandidaten betrachten, im letzten Saisondrittel noch von einem der Verfolger abgefangen zu werden.

Neben Lengfeld (am Samstag in Wiesentheid) und Margetshöchheim besitzt dabei auch Bergrheinfeld eine aussichtsreiche Position und liegt derzeit nur sechs Punkte hinter Abtswind zurück. Folglich wird das Team von Trainer Berthold Göbel alles daran setzen, am heutigen Samstag das direkte Duell für sich zu entscheiden und dadurch den Rückstand zu verkürzen. Schon am letzten Wochenende verwies die Mannschaft aus dem Landkreis Schweinfurt mit einem 4:2 bei Viktoria Kahl einen Mitanwärter auf die ersten sechs Plätze auf Distanz.
Erneut auswärts tritt Abtswind am Ostermontag an, jedoch steht dabei das Nachholspiel in Schollbrunn auf einem ganz anderen Blatt Papier. Gegen den Vorletzten besitzt Abtswind die Pflicht, den Dreier zu behaupten. Das tat auch Karlburg am vergangenen Spieltag und verwies das stark abstiegsgefährdete Team mit 0:5 in die Schranken.

Auch der frühe Trainerwechsel zu Nenad Salov bewirkte bei Schollbrunn nicht die gewünschte Wende - kein Team erzielte weniger Tore und kassierte mehr Gegentore als der SC. Schon beim 4:0 im Hinspiel auf eigenem Platz zeigte Abtswind, dass es dem Gegner klar überlegen sein kann.