Unterfrankenliga

SC Schweinheim – SC Prichsenstadt 2,0 : 6,0  
SB Versbach – Schachfr. Sailauf 5,0 : 3,0  
TSV Rottendorf – SC Kitzingen II 6,5 : 1,5  
Schweinfurt 2000 II – SC Unterdürrbach 4,0 : 4,0  
Spvgg Stetten – SK Mömbris 5,5 : 2,5  

1. (1.) Spvgg Stetten 8 7 1 0 45 : 19 15 : 1  
2. (2.) TSV Rottendorf 8 7 0 1 41,5 : 22,5 14 : 2  
3. (3.) SC Unterdürrbach 8 4 2 2 38 : 26 10 : 6  
4. (4.) Schweinfurt 2000 II 8 4 1 3 32 : 32 9 : 7  
5. (4.) Schachfr. Sailauf 8 3 2 3 31 : 33 8 : 8  
6. (7.) SB Versbach 8 3 2 3 28 : 36 8 : 8  
7. (6.) SK Mömbris 8 3 0 5 31 : 33 6 : 10  
8. (9.) SC Prichsenstadt 8 2 1 5 29,5 : 34,5 5 : 11  
9. (8.) SC Schweinheim 8 1 1 6 26,5 : 37,5 3 : 13  
10. (10.) SC Kitzingen II 8 1 0 7 17,5 : 46,5 2 : 14  

Mit seiner besten Saisonleistung gewann Prichsenstadt das Kellerduell. Grund für Optimismus hatte schon vor dem Spiel bestanden. Dank Rückkehrer Daniel Pototzky trat der SCP so stark besetzt an wie seit drei Jahren nicht mehr.

Den Auftakt zu einer Siegesserie machte nach knapp drei Stunden Thomas Steinhauser. Mit einem Qualitätsopfer hatte er sich aus einer anfangs noch gedrückten Stellung befreit, seiner Bauernwalze im Zentrum hatte Steinhausers Gegner Franz Hefter bald nichts mehr entgegenzusetzen. Eine halbe Stunde später fuhr auch Johannes Arens am Spitzenbrett gegen Boris Fuks den vollen Punkt ein. Eine souverän geführte Partie schloss der Prichsenstadter mit einem unwiderstehlichen Mattangriff ab. Nun ging es Schlag auf Schlag. Wenige Minuten nach Arens steuerte Daniel Pototzky am dritten Brett den nächsten Prichsenstädter Sieg bei. In seiner ersten Turnierpartie seit fast drei Jahren münzte Pototzky gegen Dr. Dirk Schellenberger seinen Figurendruck gekonnt in siegbringen materiellen Vorteil um.

Wieder nur fünf Minuten später folgte schon das 4:0 durch Dieter Krenz, dessen Turm und Leichtfigur sich nach wechselhafter Partie gegen die Dame von Manuel Berger durchsetzen konnten. Fast zeitgleich stellte Peter-Georg Kriener mit seinem ungefährdeten Remis gegen Roland Häcker den Prichsenstädter Sieg endgültig sicher. Kurz darauf, nach insgesamt knapp vier Stunden Spielzeit, erhöhte Michael Ziegler noch weiter auf 5,5:0,5. Dem kompromisslosen Bauernsturm und Opferangriff von Peter Lutz hielt Ziegler mit kaltblütiger Verteidigung stand, um anschließend sein Materialplus zum vollen Punkt zu verwerten.

Angesichts des fest stehenden Mannschaftssieges gab Richard Hilgert seine etwas bessere Stellung mit schwer zu verwertender Mehrqualität Remis, nachdem er zuvor einige stärkere Fortsetzungen verpasst hatte. Einziger Wermutstropfen aus Prichsenstädter Sicht blieb die Niederlage von Wolfgang Schmitz, dessen anfangs vielversprechende Stellung sich immer weiter verschlechtert hatte. Foto: jar