Unerwartet hat sich der SV Kleinochsenfurt die 45. Austragung der Ochsenfurter Fußball-Stadtmeisterschaft für sich entschieden. Auf eigenem Sportgelände gelang im Endspiel ein 7:5-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Hopferstadt. In der jüngsten Vergangenheit hatte meist der diesjährige Finalgegner FC Hopferstadt dominiert und auch diesmal schon beide Hände am Pokal. Nach schwachem Start und dem 0:1-Rückstand durch Alexander Tschubanow waren die Hopferstädter spielbestimmend, wenngleich die Gastgeber die klareren Möglichkeiten besaßen. Doch Daniel Kechel sorgte noch vor der Pause für den Ausgleich. Als dann Jakob Weißkopf und Moritz Dopf auf 3:1 stellten, sah alles nach einem erneuten Favoritensieg aus. Doch der Gastgeber bekam mit Julian Mählers überraschendem Anschlusstreffer die zweite Luft, und Spielertrainer Edwin Aber stellte in der Schlussphase den Ausgleich her. Im darauffolgenden Elfmeterschießen war es SV-Schlussmann Simon Ehm, der gegen Jakob Weißkopf und Johannes Popp parierte und den Seinen einen unverhofften Erfolg bescherte. Dritter wurde der SV Erlach (0:5-Halbfinalniederlage gegen den SV Kleinochsenfurt) durch einen 3:2-Sieg gegen den Ochsenfurter FV (2:3-Halbfinalniederlage gegen den FC Hopferstadt). Rang fünf belegte der SV Tückelhausen/Hohestadt, der den TSV Goßmannsdorf mit 4:1 bezwang. Über Kleinochsenfurts Turniersieg freuen sich (stehend von links): Sportreferent Paul Hofmann, Kleinochsenfurts Sportleiter Sebastian Reetz, Bürgermeister Peter Juks, Metin Yasar, Marvin Weidlich, Yildiray Senel, Julian Mähler, Abdurahman Mutlu, Turan Senel, Patrick Andrasch, Kürsad Senel, Adrian Nicoalescu, Edwin Aber, Kleinochsenfurts Vereinsvorsitzender Rainer Kernwein, 2. Bürgermeisterin Rosa Behon; (knieend von links): Marc Schwittai, Alexander Tschubanow, Mohamed Nesib, Simon Ehm, Erturul Senel, Turgay Senel und Manfred Aber.