Zum dritten Mal in Folge hatten sich die Handball-Mädchen des Kitzinger Armin-Knab-Gymnasiums (AKG) für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert. Nach dem sechsten Platz im vergangenen Jahr sprang in Berlin diesmal Rang fünf heraus.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil Trainer Dusan Suchy nur eine Spielerin des Jahrgangs 1999 zur Verfügung stand und fünf Mädchen sogar dem Jahrgang 2001 angehörten. Umso größer war die Freude, als die Kitzinger Gymnasiastinnen das Spiel um Platz fünf gegen das Detlefsen-Gymnasium Glückstadt (Schleswig-Holstein) mit 16:11 für sich entschieden hatten. In dieser Partie vertrat Maren Fahmer die verletzte Torhüterin Milena Deppisch mit einer starken Leistung.

In der Vorrunde hatten die AKG-Mädchen die Oberschule Habenhausen Bremen (14:4) bezwungen, gegen den späteren Turniersieger, das Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg (Nordrhein-Westfalen, 7:10) und das Gymnasium Lohne (Niedersachsen, 7:8) aber verloren. Das reichte für das Erreichen der Zwischenrunde.
Dort gelang ein 10:7-Sieg gegen die Gemeinschaftsschule Marpingen (Saarland), ehe die klare 61:7-Niederlage gegen die Sportschule Frankfurt/Oder (Brandenburg) das Spiel um Platz fünf bescherte. Die erfolgreiche Mannschaft (im Bild hinten von links): Maren Fahmer, Alina Streng, Ina Hertlein, Cara Reuthal, Gabriella Moser, Julia Flohr, Milena Deppisch, Trainer Dusan Suchy; (vorne von links): Sophie Wendel, Lena Bergmann, Sarah Reinertz, Verena Böhm und Thu-huang Tong.